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Ein Gentechnik-Konzern und die indischen Selbstmörder

07.12.201211:09 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Was hat ein Gentechnik-Konzern mit den massenhaften Selbstmorden indischer Farmer zu tun? Dieser skurril anmutenden Frage geht der Heilpraktiker und Medizinjournalist René Gräber in seinem Artikel "Ein Gentechnik-Konzern und die indischen Selbstmörder" nach.

Fakt ist: In den letzten 16 Jahren gab es 250.000 Selbstmorde von indischen Farmern. Fakt ist ebenfalls, dass die meisten von ihnen dem Gentechnik-Konzern Monsanto in die "Verlags-Falle" gegangen waren.

Die indischen Farmerfamilien hatten es in den letzten Jahrzehnten ohnehin zunehmend schwer. Während der "grünen Revolution" in den 1960er und 1970er Jahren wurden ihnen Unterstützungsgelder gekürzt, während gleichzeitig die Kosten für Saatgut, Dünger und Pestizide nach oben schnellten. Der Trend zur Monokultur und die immer spärlicher werdenden Regenfälle verringerten gleichzeitig die Erträge, auf die die Farmer so dringend angewiesen sind.

In dieser schwierigen Situation fielen die Heilsversprechen des Gentechnik-Konzerns Monsanto auf fruchtbaren Boden: Der Anbau von genveränderter Baumwolle sollte einen vielfach höheren Ertrag bringen, versprach der Konzern. Die Wahrheit sah aber völlig anders aus: Die genveränderte Baumwolle braucht deutlich mehr Wasser als die herkömmliche. Der größte Teil der Farmen hat aber kein effektives Bewässerungssystem, sodass die Erträge weit unter denen der herkömmlichen Baumwolle lagen. Gleichzeitig schossen die Kosten in die Höhe. Monsanto hatte nämlich vertraglich festgelegt, dass die Farmer jedes Jahr neues Saatgut kaufen mussten, statt einen Teil des Ertrags zur neuen Saat einzusetzen. Außerdem verlangte die Baumwolle von Monsanto einen vielfach höheren Einsatz von Düngemitteln, und zwar nur von speziellen, die die Firma selbst vertreibt. Dass bei diesen Machenschaften in kürzester Zeit ein Farmbetrieb nach dem anderen in den Ruin gestürzt wurde, ist verständlich.

Warum diese zerstörerischen Geschäfte von Monsanto gerade in Indien so gut funktionieren und welche Faktoren weiterhin in den "Monsantod" hineinspielen, lesen Sie in Gräbers Artikel "Ein Gentechnik-Konzern und die indischen Selbstmörder": http://renegraeber.de/blog/ein-gentechnik-konzern-und-die-indischen-selbstmoerder/

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