(openPR) Moderne Anlagen weisen einen immer höheren Automatisierungsgrad auf. Viele Geräte und Maschinen kommen im Alltag ohne menschlichen Einsatz aus. Tritt aber doch einmal ein Fehler auf, ist es deshalb umso wichtiger, dass eine detaillierte Störungsanalyse erstellt wird. Diese muss die Gründe für den Fehler aufzeigen, diesen exakt lokalisieren und helfen, ihn zu beseitigen.
Die Delphin Technology AG hat ProfiMessage-Geräte entwickelt, die auf einem Datenlogger basieren und ein universelles System aus Hard- und Software darstellen. Mit diesen Geräten kann die Störungsanalyse exakt durchgeführt werden. Die regelmäßig auf dem Datenlogger gespeicherten Informationen helfen dabei.
Schon in der Basisversion verfügt die ProfiMessage-Einheit über 24 digitale Eingänge. Mit diesen können Schalt- sowie Statuszustände erfasst werden. Dazu kommen 15 Eingänge mit analoger Natur. Diese werden dazu verwendet um mVolt, mA- und Thermoelement-Signale zu erfassen. Auf Wunsch kann die Zahl der Kanäle nach eigenem Bedarf ausgedehnt werden. Es ist zudem möglich die Daten aus SPS-Steuerungen zu exportieren und auf diese Weise zu übernehmen. Bewerkstelligt wird dies durch die Integration der PROFIBUS DP-Schnittstellen sowie durch das Modbus TCP- und das RTU-Protokoll.
Es werden durch den Datenlogger bis zu einer Milliarde Status- und Messwerte im Datenspeicher des Geräts abgelegt. Hierbei kommt auch ein Ereignis-Trigger zum Einsatz. Dieser ermöglicht es, zahlreiche Störereignisse mit Nach- und Vorgeschichte zu sichern. Die auf diese Weise gespeicherten Daten können durch einen UMTS-Router, ein lokales Netzwerk abgerufen und überallhin übertragen werden. Es ist zudem möglich diese durch einen USB-Stick auszulesen.
Die Messdaten können online verarbeitet werden. Zudem können die Geräte um beliebig viele Funktionen erweitert werden. Hierbei assistieren die unterschiedlichen Softwarekanäle wie beispielsweise die Grenzwert-, Rechen- und Logikkanäle. Sollte ein Fehler auftreten und ein Alarm ausgelöst werden, kann dies über den Schaltausgang sowie über das Internet berichtet werden.
Das Gerät kommt mit 200mm Hutschienenplatz aus. Es kann deshalb problemlos in einen Schaltschrank eingebaut werden. Auf Wunsch kann der Kunde zudem mobile Messkoffer erwerben, die über eine individuelle Anschlusstechnik verfügen, die seinen Bedürfnissen entgegenkommen. Für die eigentliche Störungsanalyse wird die ProfiSignal-Software verwendet. Hierbei wird jedes Störereignis auf den Datenlogger abgelegt und in einer Alarmliste vermerkt. Ausgewertet werden kann das Störereignis durch einen einzelnen Klick mit der Maus. So wird ein Trend-Diagramm aufgerufen, dass die zugehörigen Störungsdaten mit den wesentlichen Signalen aufzeigt.







