(openPR) Rastede, 23. November 2012. Zwei Boulebahnen hat der VfL Rastede hinter dem Sportforum an der Schlossstraße in Rastede jetzt offiziell eröffnet. Bei der Eröffnung anwesend waren unter anderem VfL-Geschäftsführer Dirk Hillmer und Torsten Apel, Leiter der Rasteder Filiale der Landessparkasse zu Oldenburg. Sie hat den Bau der beiden Bahnen finanziell unterstützt, die im Sommer fertiggestellt wurden.
Seit dem wird auf ihnen Pétanque gespielt, das populärste der aus Frankreich stammenden so genannten Boulespiele, bei dem die Kugeln nicht mit Anlauf sondern aus dem Stand geworfen werden (Boule ist französisch und heißt Kugel).
„Allen Boulespielen gemeinsam ist das grundsätzliche Ziel, die 600 bis 800 Gramm schweren Metallkugeln möglichst nah an die kleine Zielkugel aus Holz zu bringen. Gespielt wird in den Formationen eins gegen eins, zwei gegen zwei sowie in Dreierteams, die gegeneinander spielen. Dabei versucht jede Mannschaft möglichst viele Kugeln besser an der Zielkugel – dem Schweinchen – zu platzieren, als die nächstgelegene gegnerische Kugel. Es ist es auch erlaubt, gegnerische Kugeln mit der eigenen ,wegzuschießen`“, erklärt Dietmar Bücker. Er spielt seit vielen Jahren Pétanque und hat die Gründung einer Pétanqueabteilung im VfL Rastede angeregt. Die Idee hat Dirk Hillmer dann mit dem Bau von zwei beleuchteten Bahnen, die Turnieranforderungen entsprechen, konsequent umgesetzt. „Hiermit möchte der VfL, der bislang überwiegend Hallensport im Programm hat, neben Nordic Walking eine weitere Sportart anbieten, die draußen stattfindet“, so Hillmer.
Die Pétanquespieler treffen sich immer Freitags von 17 bis 19 Uhr. „Die Fangemeinde ist bereits angewachsen aber wir würden die Spielerdecke gerne noch verlängern und freuen uns über weitere Interessenten, die den aus Frankreich stammenden Präzisionssport erlernen oder ihn bereits beherrschen und einfach mitspielen möchten“, sagt Stefan Schröder, wie Bücker ein erfahrener Turnierspieler. Beide stehen allen Interessierten Freitags als Übungsleiter zur Verfügung.
Eine Altersgrenze gibt es Bücker zufolge beim Pétanque nicht. Das sei ein echter Lifetimesport bei dem es auf Technik und Taktik ankomme. Wer glaube Pétanque werde nur von alten Männern unter Platanen in Südfrankreich gespielt, irre. „Insgesamt etwa 1. Millionen Menschen aller Alterklassen betreiben diesen Sport allein in Deutschland sehr aktiv, Tendenz steigend“, so Dietmar Bücker.
Zum wiederholten Male Weltmeister in der Formation drei gegen drei wurde vor wenigen Wochen aber Frankreich als Mutterland des Pétanque. Der jüngste Spieler des französischen WM-Teams ist dabei gerade Anfang 20.
Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Dietmar Bücker
unter der Telefonnummer 0 44 02/8 13 05.









