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Strompreise: Ökostrom schlägt Grundversorgung

26.11.201217:37 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Düsseldorf, 26. November 2012. Die große Preiserhöhungswelle erreicht den Scheitelpunkt, über 600 Versorger haben zum Jahreswechsel ihre Tarife erhöht. Überraschend: Zertifizierter Ökostrom wie der des Düsseldorfer Anbieters naturstrom ist in vielen Fällen günstiger als die lokale Grundversorgung mit Kohle- und Atomstrom.



Verbraucher, die in den letzten Tagen ein Preiserhöhungsschreiben ihres Versorgers erhalten haben, können nun ein Sonderkündigungsrecht wahrnehmen. Immer noch 40 Prozent aller Haushalte sind in der Grundversorgung. Dieser Basistarif ist meist vergleichsweise teuer – der Wechsel zu Ökostrom ist also nicht nur ein unkomplizierter persönlicher Beitrag zum Klimaschutz, er lohnt sich vielfach sogar.

Einem Tarifvergleich der Initiative „Atomausstieg selber machen“ zufolge können Haushalte mit einem Verbrauch von 4.000 kWh beispielsweise in Bochum, Hamburg oder Frankfurt jetzt zwischen 13 und 83 Euro im Jahr sparen, wenn sie zu einem echten Ökostromanbieter wechselt. Auch in Berlin, Dortmund, Stuttgart und zahlreichen anderen Großstädten gibt es laut „Atomausstieg selber machen“ mindestens einen unabhängigen Ökostromtarif, der günstiger ist als die örtliche Grundversorgung.

„Vernünftige Preise sind für die Verbraucher natürlich ein Thema“, weiß Oliver Hummel, Vorstand beim unabhängigen Ökostromanbieter naturstrom. „Gleichzeitig sollte aber auch die Qualität des Stromtarifs stimmen“, gibt er zu bedenken. Denn Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom, darauf weisen Umwelt- und Verbraucherverbände immer wieder hin. Oliver Hummel erläutert: „Ein echter Effekt für die Energiewende ist nur dann gegeben, wenn sich Anbieter zu Investitionen in neue Ökostromanlagen verpflichten – am besten ganz transparent gekoppelt an den Stromabsatz.“ So ist beispielsweise im naturstrom-Arbeitspreis von 25,75 Cent pro kWh bereits ein Cent netto für den Bau zusätzlicher Öko-Kraftwerke enthalten.

Darüber hinaus ist wichtig, dass auch tatsächlich Ökostrom geliefert wird. Denn Herkunftsnachweise wie RECS-Zertifikate erlauben die Umetikettierung von Grau- in Grünstrom – der Kunde bekommt davon meist nichts mit. Seriöse Ökostromanbieter beziehen ihren Strom hingegen direkt aus den Öko-Kraftwerken. Fast immer sind dies Wasserkraftwerke in Österreich und Norwegen. naturstrom geht sogar noch einen Schritt weiter und kauft seinen Ökostrom direkt bei mehr als 200Wind- und Wasserkraftanlagen, vornehmlich aus Deutschland. Dieser Einkauf aus dezentralen Anlagen, die ansonsten die EEG-Vergütung nutzen würden, ist einmalig unter bundesweit aktiven Lieferanten für Haushaltskunden.

Beim Anbieterwechsel sollten Verbraucher nicht nur auf Preis und Stromqualität, sondern auch auf die Vertragsbedingungen achten. Verbraucherschützer weisen immer wieder darauf hin, Tarife mit Vorkasse und einer langen Mindestvertragslaufzeit zu meiden.

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