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Die Grafen zu Leiningen-Westerburg

20.11.201211:23 UhrKunst & Kultur
Bild: Die Grafen zu Leiningen-Westerburg
Die Grafen zu Leiningen-Westerburg  -900 Jahre Gesamtgeschichte mit Stammfolge-
Die Grafen zu Leiningen-Westerburg -900 Jahre Gesamtgeschichte mit Stammfolge-

(openPR) Vom Kurpfalz-Verlag Mannheim wurde das von Thomas Gehrlein verfasste Buch „Die Grafen zu Leiningen-Westerburg“ herausgegeben.

Das Buch beschreibt anhand von Kurzbiografien der Regenten die Geschichte des Geschlechtes, beginnend als Herren von Runkel und von Westerburg im 12. Jahrhundert über die Regierung dieses Hauses als Grafen zu Leiningen-Westerburg ab dem 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart.



Zahlreiche Fotos der ehemaligen Grafen sowie der Residenzburgen und –schlösser sind ergänzend in den einzelnen Kapiteln eingefügt. Jeweils eine Stammfolge der Grafen von Leiningen, der Grafen zu Leiningen-Westerburg sowie der Grafen und Fürsten zu Wied komplettieren das interessante Buch.

Inhaltsbeschreibung
Das Geschlecht Leiningen herrschte etwa 700 Jahre in Teilen der Pfalz, Badens, des Elsass und Lothringens. Als Grafen im Leiningerland und Landvögte im Speyergau um 1100 etabliert, existierte die Regierung dieses Geschlechtes bis 1801 auf linksrheinischem Gebiet und von 1803 bis 1806 auf rechtsrheinischem Boden.
Die linksrheinisch Grafschaft Leiningen-Dagsburg-Hardenburg bzw. seit 1779 das Fürstentum Leiningen bestand aus einem Kerngebiet, etwa den nördlichen und mittleren Teil des heutigen Landkreises Bad Dürkheim umfassend, welches inmitten des Kurfürstentums Pfalz lag und an das Fürstentum Nassau-Weilburg sowie an das Fürstbistum Worms grenzte. Ferner bestanden einige Exklaven in Rheinhessen, der Südpfalz, der Westpfalz, im Elsass und in Lothringen. Die Residenz war Dürkheim.
Durch den Frieden von Lunéville von 1801 verlor der Fürst seine auf dem linken Rheinufer gelegenen Besitzungen, wurde aber dafür durch den Reichsdeputationshauptschluß von 1803 durch Besitzungen auf dem rechten Rheinufer entschädigt.
Das rechtsrheinische Fürstentum Leiningen bestand aus einem zusammenhängenden Gebiet, bestehend aus Teilen der heutigen Landkreise Miltenberg, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis sowie Rhein-Neckar-Kreis. Es wurde aus ehemals kurmainzischen, kurpfälzischen und fürstbischöflich würzburgischen Gebietsteilen gebildet. Die Residenz war Amorbach.
Die Grafen zu Leiningen-Guntersblum entstanden aus der Linie Leiningen-Dagsburg-Falkenburg und residierten seit etwa 1650 in Guntersblum bei Oppenheim. Sie erhielten 1803 die ehemals zum Kurfürstentum Mainz gehörende Kellerei Billigheim. Die Linie der Grafen zu Leiningen-Billigheim erlosch im Jahr 1961.
Die Grafen zu Leiningen-Heidesheim waren ebenfalls ein Zweig der Linie Leiningen-Dagsburg-Falkenburg und residierten seit etwa 1650 in Heidesheim bei Grünstadt. Sie erhielten 1803 die ehemals zum Kurfürstentum Mainz gehörende Kellerei Neudenau. Die Linie der Grafen zu Leiningen-Neudenau erlosch im Jahr 1946.
Das Geschlecht Runkel herrschte etwa 700 Jahre in Teilen der Pfalz und des Westerwaldes. Als Herren von Runkel um das Jahr 1100 erstmals erwähnt, existierte die Regierung dieses Hauses als Grafen zu Leiningen-Westerburg bis 1801 auf linksrheinischem Gebiet und bis 1806 auf rechtsrheinischem Boden.
Das linksrheinische Gebiet bestand aus dem größten Teil der Güter der älteren Hauptlinie der Grafen von Leiningen (Teile der heutigen Landkreise Alzey-Worms, Bad Dürkheim und Kaiserslautern); die Residenz war Grünstadt. Das rechtsrheinische Gebiet bestand aus den Herrschaften Westerburg, Schadeck, Weltersburg und bis 1656 Schaumburg (Teile der heutigen Landkreise Limburg-Weilburg, Rhein-Lahn-Kreis und Westerwaldkreis); die Residenz war Westerburg.
Durch den Verlust ihrer pfälzischen Ländereien und die Entschädigungen durch den Reichsdeputationshauptschluß waren die Grafen ab 1803 im heutigen Wetteraukreis in Ilbenstadt (Niddatal) und Engelthal (Altenstadt) präsent.
Wie für viele kleine Grafschaften und Fürstentümer des ehemaligen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation beendete die Rheinbundakte des Jahres 1806 auch die Souveränität der Landesherren, sodass die Fürsten zu Leiningen sowie die Grafen zu Leiningen-Billigheim und die Grafen zu Leiningen-Neudenau zu Gunsten des Großherzogtums Baden und die Grafen zu Leiningen-Westerburg zu Gunsten der Großherzogtümer Berg und Hessen-Darmstadt, sowie des Herzogtums Nassau und des Fürstentums Nassau-Weilburg mediatisiert wurden.
Die ebenfalls aus dem Haus Runkel stammenden Grafen und Fürsten zu Wied besaßen die sogenannte „Obere Grafschaft“ mit Ländereien um die Residenzen Dierdorf und Runkel, sowie die „Untere Grafschaft“ mit Gebieten um die Residenzen Wied und Braunsberg. Für die 1726 geerbte, linksrheinische Grafschaft Kriechingen erhielt der Fürst zu Wied-Runkel 1803 die kölnischen Ämter Neuerburg und Altwied sowie die trierische Kellerei Villmar. Im Jahr 1806 verloren die beiden Fürsten ihre Souveränität zu Gunsten des Herzogtums Nassau. Im Gegensatz zu dem erloschenen Haus der Grafen von Leiningen-Westerburg existiert noch das Haus der Fürsten zu Wied.
Im Jahr 1929 erlosch die Linie der Grafen zu Leiningen-Westerburg-Alt-Leiningen und 1956 die Linie der Grafen zu Leiningen-Westerburg-Neu-Leiningen im Mannesstamm. Durch Adoption bestand das Grafenhaus in der Person von Graf Konrad, der bis 1993 auf der Westerburg lebte und Graf Alexander, der 1996 im Saarland verstarb, fort.

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