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Energieeffizienz: Hohe Akzeptanz aber noch kein Selbstläufer

14.11.201217:54 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Energieeffizienz: Hohe Akzeptanz aber noch kein Selbstläufer
Veranstalter und Referenten des 3. Energieeffizienz-Kongresses © energiekonsens
Veranstalter und Referenten des 3. Energieeffizienz-Kongresses © energiekonsens

(openPR) Bremen/Bremerhaven, November 2012. Viele Unternehmen haben sich bereits auf den Weg gemacht, ihren Betrieb zugunsten einer verbesserten Klima- und Energiebilanz umzustellen und damit verbundene Kostenvorteile zu realisieren. Dass dies absolut notwendig ist, verdeutlichte Prof. Dr. Karin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener Instituts, heute vor rund 90 Teilnehmern des 3. Kongresses zu Energie- und Ressourceneffizienz & Ökonomie „Energie – Zukunft – Unternehmen“ in Bremerhaven. „Aufgrund der Hinweise, die wir durch Beobachtung von Schlüsselindikatoren für den Klimaschutz gewinnen, kann ich keine Entwarnung geben. Wirtschaftliches Wachstum ist zwar nötig, aber letztlich muss eine Veränderung von Menge zu Qualität erfolgen“, erklärte die Wissenschaftlerin als eine von elf Referenten im Conference Center Atlantic Hotel Sail City. Veranstalter des Kongresses waren die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens, die Handelskammer Bremen sowie die Industrie- und Handelskammer Bremerhaven. Durch das Programm führte Oliver Schulz, Redakteur bei der Financial Times Deutschland.



Gleich mehrfach betonten die Referenten, dass Energie- und Ressourceneffizienz schon längst ein Bestandteil der unternehmerischen Wirklichkeit sei, aber auch einen konkreten Kundennutzen mit sich bringen müsse. Für ein Schmunzeln sorgte Ulf Wenzig von Ikea mit der Feststellung, es wundere ihn nicht, dass die Mehrheit der Kongressteilnehmer die kürzlich veröffentliche Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens nicht kennt. Seiner Meinung nach ist Nachhaltigkeit zwar von vielen gewollt, aber noch längst kein Selbstläufer, da vieles über den Preis entschieden werde. Nachdenklich stimmte der Vortrag von Martin Hagensieker, Geschäftsführer des Bad Essener Holzunternehmens hagensieker GmbH. Er machte den Zuhörern klar, dass globalisierte Märkte Auslöser für Ressourcenverschwendung sind. Allerdings hatte er auch eine innovative Lösung parat: Er setzt auf deutsches Holz und die Verwertung von Rest- und Altholz. Eindringlich und mit vielen positiven Beispielen aus ihrem Betrieb, mahnte Susanne Henkel, Geschäftsführerin der Richard Henkel GmbH, die anwesenden Mitunternehmer Worten nun auch Taten folgen zu lassen. Sie charakterisiert ihren Betrieb so: „Bei uns stehen Wiederverwertung und Energieeffizienz bei allen Entscheidungen im Blickpunkt – jeder ist eingeladen von uns zu lernen.“

Michael Pelzl, Geschäftsführer der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens, sieht die Konferenz als Wegbereiter. „Unternehmen, Politik und Verwaltung brauchen Veranstaltungen wie diese. Ich freue mich über die hohe Teilnehmerzahl. Die Zeit drängt, darum ist es wichtig, dass Unternehmen und Verwaltung gemeinsam den Schritt aus der Theorie in umgesetzte Maßnahmen für Energieeffizienz und Klimaschutz gehen.“ Dass der Schuh bereits drückt, betonte auch Nina Gosslau, Referentin beim Deutschen Industrie und Handelskammertag. Denn das Problem vieler Unternehmer seien die stetig steigenden Energie- und Rohstoffpreise. Als Lösungsvorschläge hielt sie die Informations- und Qualifizierungsoffensive der IHK-Organisation parat. Im Rahmen dieses Projekts konnten bereits 1.800 Energiemanager und 100 Energiebeauftragte ausgebildet werden. In den Jahren zwischen 2009 und 2011 haben die Projektarbeiten ein Einsparpotenzial von knapp 740 Tonnen CO2 und 30.000 Euro aufgedeckt.

Weitere Vorträge und Praxisbeispiele der Experten und Unternehmensvertreter boten detaillierte Einblicke, welche Maßnahmen und Konzepte sich lohnen und wie sie kommuniziert werden können, um Wettbewerbsvorteile zu sichern und das eigene Image zu stärken. Weitere Informationen zum Kongress sind unter www.energieforum12.de abrufbar.

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