(openPR) Die reine Fahrraddiebstahlversicherung ist nicht gerade des Versicherers Liebling: hohe Schadenquoten und häufiger Versicherungsbetrug. Die polizeiliche Aufklärungsquote liegt bei Diebstählen um 10% - bei Autos immerhin um 30%. Kaum ein Versicherer bietet das Risiko „Fahrraddiebstahl“ solo, d.h. ohne Hausratversicherung oder andere Kompensationsversicherungen, an.
Komplizierte und sehr differenzierte Bedingungswerke sind eine Folge davon, aber auch hohe bzw. sehr gestaffelte Prämien. Bei einigen Versicherern wird z.B. nur in der Stadt Berlin nach 16 verschiedenen Varianten der risikogerechte Hausratschutz eingestuft. Der Trend zum Umstieg auf das Fahrrad hält an. Die Großstädte Hamburg, Berlin und München erreichen derzeit 13% bis 14% des Verkehrsaufkommens mit Fahrrädern bei stark steigender Tendenz. Hier stehen wir erst am Anfang einer Entwicklung – weg vom Freizeitradeln hin zur echten Alternative für das Auto, Bus oder Bahn.
Laut Reiner Karrasch vom online-Portal “ FahrradSchutz-Versicherungen“ ist die Produktwelt beim Fahrradschutz sehr auf das Risiko Diebstahl bezogen. Der Bedarf entwickelt sich aber wesentlich dynamischer. Mit Verbreitung des E-Bike/Pedelec erhöht sich für viele die Mobilität. Es passieren schwerere Unfälle. Reisen mit dem Fahrrad werden immer beliebter. Die Infrastruktur richtet sich darauf ein. Der richtige Haftpflichtschutz, der Reiseschutz, ebenso wie spezielle Deckungen für den Unfallschutz, sind die Herausforderung der Produktanbieter. Neuerungen wie sie für Autos schon lange gelten, der sogenannte Pickup-Schutz, d.h. bei einer Panne abgeholt zu werden, etabliert sich.
Neue zeitgemäße Lösungen müssen her. Dazu gehört Aufklärung: besserer Diebstahlschutz, wie hochwertige Schlösser, richtige Standortwahl, Codierung und Führen eines Fahrradpasses durch den Fahrradhalter. Ebenso wichtig sind umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr, Verkehrssicherheitstrainings, das Tragen eines Helmes und ein technisch einwandfreier Zustand des Rades. Aber auch die Hersteller müssen Ihren Teil dazu beitragen. Wenn in den aktuellen Tests von e-Bike/Pedelecs bei Bremsversuchen 50% der Räder schlecht abschneiden, so ist hier akuter Handlungsbedarf. Andererseits schafft die neue Innovationskraft auch Erfolge. So ist der sogenannte Mittelmotor jetzt auch mit Rücktrittbremse zu kaufen. Das sind in Deutschland nach wie vor die meisten Radler gewohnt und ist ein aktiver Beitrag zur Sicherheit. Weitere Informationen erhalten Sie über www.FahrradSchutz-Versicherungen.de ganz nach dem Motto: „entspannt radeln“



