(openPR) Viele Unternehmen bedienen sich bei der IT-gestützten Geschäftsprozessoptimierung nach wie vor einer heterogenen Softwarelandschaft und kämpfen mit einer Vielzahl an Insellösungen. Die damit einhergehenden Nachteile wie Schnittstellenprobleme, Medienbrüche oder unnötige Kosten gilt es durch die Gestaltung einer einheitlicheren IT-Landschaft zu vermeiden. Unternehmen tun vor diesem Hintergrund gut daran, bereits bei der Einführung einer ERP Software (http://www.gsd-software.com/index.php?id=38 ) nicht nur die Bereiche Produktion und Warenwirtschaft zu berücksichtigen, sondern alle Prozesse über das gesamte Unternehmen hinweg mit in die Lösung einzubeziehen. Gefragt sind damit heute besonders flexible und integrationsfähige ERP Systeme. Folgende Bereiche sollten u.a. in die ERP-Integration einbezogen werden:
Collaboration: im Team zusammenarbeiten
Instrumente zur Zusammenarbeit werden auch in den Abteilungen für Produktion und Lagerwirtschaft oder Ein- und Verkauf benötigt. Eine ERP Software sollte deshalb über entsprechende Tools für die Teamarbeit wie Mitteilungsfunktionen, Gruppenterminkalender oder Kommentarfeatures verfügen bzw. mit einer hierfür geeigneten Lösung integriert sein.
CRM: Kunden gezielt ansprechen
Wachsende Bedeutung kommt auch der Integration mit einer CRM Lösung zu. Ein Beispiel hierfür ist die systemübergreifende Nutzung von Adresslisten. Ein Adresslistenexport aus dem ERP System heraus kann als Grundlage für eine effiziente Kundenansprache dienen. In einer ERP Anwendung angelegte Adresslisten wollen somit z.B. vom Marketing für Kampagnen genutzt werden. Das zielgerichtete Filtern von Adressen ist oft die Grundlage für die erfolgversprechende Ansprache unterschiedlicher Geschäftspartner. Eine typische Abfrage hierfür könnte z.B. darauf abzielen, alle Kunden mit einem Umsatz von mehr als 2.000 € im Postleizahlengebiet 9 anzusprechen. Bei Bedarf kann die Abfrage im ERP System auf bestimmte Artikel oder Artikelgruppen, die der Kunde bereits gekauft hat, eingeschränkt werden. Im Idealfall kann der im ERP System angestoßene CRM-Prozess in einer integrierten CRM Lösung weitergeführt und z.B. direkt als Serienbrief oder als Grundlage für eine Kampagne genutzt werden.
Produktions- und Warenwirtschaftsdokumente verwalten
Ein- und Verkaufsbelege, Lieferscheine, Buchungsbelege oder Kunden-Emails werden im Idealfall zentral in einer nahtlos integrierten Dokumentenmanagement Lösung verwaltet. Das Dokumentenmanagementsystem fungiert somit als verwaltende Schaltstelle sämtlicher Daten aus den Bereichen ERP und Warenwirtschaft.
Fazit: Integration und Flexibilität
Neben der angesprochenen Integrationsfähigkeit eines ERP Systems mit anderen Funktionsbereichen wie CRM oder Dokumentenmanagement stellt eine weitere große Anforderung der heutigen Zeit die Flexibilität dar. Da sich heute Geschäftsprozesse schneller ändern als noch vor 10 Jahren, ist es auch erforderlich, die Softwarelösung schneller und einfacher an die dynamischen Geschäftsprozesse anpassen zu können. Der Rat für Unternehmen, die vor der Einführung einer ERP Lösung stehen, kann damit nur lauten: Suchen Sie sich einen Anbieter, der möglichst durchgängig die Geschäftsprozesse Ihres Unternehmens abbilden kann und eine flexibel anpassbare ERP-Komplettlösung zur Verfügung stellt.





