(openPR) Der Wiener Wirtschaftsexperte Christian Felber setzt sich für bessere Spielregeln auf den globalen Märkten ein
Am 17. November stellt Christian Felber, Initiator der Demokratischen Bank Österreich, auf dem Kongress für Erziehung und Bildung in Göttingen sein Modell der Gemeinwohl-Ökonomie vor. Es geht ihm darum die Spielregeln so zu verändern, dass auf Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung gerichtete Aktivitäten belohnt werden. Werte wie Vertrauen und Einfühlungsvermögen sollen den herrschenden, destruktiven Konkurrenzkampf ersetzen.
"Das ist ein wichtiges Thema für einen Bildungskongress," bekräftigt Kongressleiter Karl Gebauer, "Es geht um verantwortliches Handeln in der Gesellschaft. Die Grundlagen für eine reife, verantwortungsvolle Persönlichkeit werden in der Kindheit und Jugend gelegt."
Der 40-jährige Wirtschafts-Lektor Felber gilt als prominentester Kritiker der globalen Finanzindustrie in Österreich. "Obwohl sich die Hinweise aus Sozialpsychologie, Neurobiologie, Spieltheorie und Glücksforschung verdichten, dass Geld, Egoismus und Konkurrenz nicht die stärksten Motivatoren für Menschen sind, bauen wir die Anreiz- und Entlohnungssysteme in der Wirtschaft nach wie vor auf diesen Koordinaten auf," beschreibt Felber die Situation, "Das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie versucht diese Wiedersprüche aufzulösen."
Das Felbers Konzept Zukunft hat bezeugen mehr als 800 Unterstützer-Unternehmen weltweit. Viele von ihnen haben freiwillig begonnen, die von Felber allgemein geforderte Gemeinwohl-Bilanz zu führen, die Rechenschaft darüber ablegt, wie Verantwortungsvoll sie wirtschaften, ob sie Umweltstandards einhalten und ihre Mitarbeiter angemessen bezahlen.
Der Kongress für Erziehung und Bildung, begründet durch Karl Gebauer und Gerald Hüther im Jahr 2000, ist eine der größten Diskussionsplattformen für Bildungsfragen in Deutschland. Die Veranstaltung zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie interdisziplinär angelegt ist und die Teilnehmenden dazu einlädt, gemeinsam und konstruktiv nach Lösungen für Probleme im Bildungsbereich zu suchen. Besondere Schwerpunkte bilden die Psychologie und Pädagogik, frühkindliche Bildung, sowie die Diskussion erfolgreicher Beispiele aus der Bildungspraxis.
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XIII. Kongress für Erziehung und Bildung. Dialog und Empathie - Wie wollen wir leben?
16./17 November 2012, Zentrales Hörsaalgebäude der Universität Göttingen
Pressekontakt: Felix Gebauer 0176-96424621 | ![]()
Kongressleitung: Dr. Karl Gebauer, Dipl.-Päd. Ulrich Geisler, Institut für Bildung und Erziehung
www.ibe-goettingen.de/keb13.html












