(openPR) Die Zeil ist seit Ende des 19. Jahrhundert die bekannteste Einkaufsstrasse in Frankfurt. Nachdem im Frühjahr 1900 der « Römische Kaiser » abgebrochen worden war, eröffnete noch im selben Jahr das Warenhaus Schmoller, sowie das von den Architekten Beck & Grünewald an der Stelle des gleichnamigen, klassizistisch veränderten Palais aus dem 18. Jahrhundert erbaute Geschäftshaus Böhler.
1903 verkaufte die Familie Mumm von Schwarzenstein ihr Palais an die belgische « Société Anonyme du Grand Bazar de Francfort », dessen Abbruch noch im Dezember desselben Jahres begann.
1904 erwarb die Gesellschaft auch das Schmoller, bis 1905 war an der Stelle des ehemaligen Palais Mumm durch den bedeutenden belgischen Architekten Victor Horta der « Grand Bazar » fertig gestellt. Das nur aus Glas und Stahl erbaute Gebäude verfügte als einziges Geschäftshaus an der Zeil über eine ausgeprägte Jugendstilfassade.
Das in der IV. AWS Auktion angebotene Exponat dokumentiert den Wechsel des ursprünglichen Namens in den neuen Namen : Société Anonyme Internationale des Grands Bazars a Liége - Anciennement Société du Grand Bazar de Francfort-sur-Mein.
Damit stellt es einen wichtigen Beleg der Geschichte des ersten Kaufhauses auf der Frankfurter Zeil, dem « Grand Bazar » dar.
Das Auktionshaus A-W-S veranstaltet am 24.11.2012 im Geburtshaus von Heine auf der Bolkerstr. 53 eine Versteigerung von 1.021 Historischer Wertpapiere und verknüpft somit Kultur und Geschichte, die sich auf den angebotenen Aktien und Anleihen widerspiegeln.













