(openPR) Altena. "Wir sind fast am Ziel." Andreas Goseberg, Service- und Vertriebsleiter der Schmale Maschinenbau GmbH, ist von der Tragweite der neuesten Entwicklung seines Unternehmens überzeugt. "Mit unserem servoelektrisch angetriebenen Transfersystem haben wir den entscheidenden Schritt zur vollständig servoelektrisch angetriebenen, elektronisch gesteuerten Fertigungsanlage getan." Im Rahmen der Generalüberholung einer Schmale-Maschine kommt die neue, sehr leistungsfähige Transfertechnik zu ihrem ersten Einsatz.
Beispiel für die Flexibilität und Langlebigkeit der Schmale-Maschinen
Der Austausch des alten hydraulischen Transfersystems war nötig geworden, weil ein aufwendigerer Drahtartikel auf der 14 Jahre alten Produktionsanlage gefahren werden sollte und die vorhandenen Achsen nicht mehr ausreichten. Damit ist das konkrete Projekt wieder ein Beispiel für die Flexibilität und Langlebigkeit der Schmale-Maschinen, wie Goseberg betont. "Schließlich haben wir mit der Erneuerung des Transfersystems nicht nur die Umrüstung auf einen komplexeren Artikel ermöglicht, sondern gleichzeitig auch zukünftige Erweiterungen vorbereitet." Der Servotransfer stellt keine Einzellösung dar – und ist nach dem Schmale-Baukastenprinzip kompatibel zu anderen älteren und natürlich allen neuen Anlagen der Sauerländer. Er kann per einfaches Plug-and-Play vor Ort beim Kunden nachgerüstet werden. Gegebenenfalls sind noch Änderungen im Schaltschrank vorzunehmen.
Wegbereiter für neue Anlagengeneration
Doch eine bedeutendere Rolle wird das neue Transfersystem in der Entwicklung der kommenden Anlagengeneration spielen, die im Bereich der Antriebsachsen komplett auf Hydraulik und somit weitestgehend auf die Verwendung von Öl und Schläuchen verzichten kann. Schon der Umbau der generalüberholten Maschine zeigt einige Vorteile des anstehenden Generationenwechsels: Der intelligente Servotransfer ist über ein Touchdisplay präzise und schnell zu steuern sowie digital verstellbar. Der Wartungsaufwand ist deutlich reduziert. So entfällt die Entlüftung des Systems. Darüber hinaus wird trotz gesteigerter Taktleistung eine höhere Laufruhe erreicht und der Energiebedarf optimiert.












