(openPR) Ehrenamt wird bei der St. Gallus-Hilfe großgeschrieben, hilft es doch die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung zu erhöhen. Mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger sind für die Tochtergesellschaft der Stiftung Liebenau ehrenamtlich aktiv. "Wir suchen engagierte Bürger" – lautet auch der Titel des neuen Flyers, mit dem die St. Gallus-Hilfe Menschen über ein bürgerschaftliches Engagement zur Begleitung von Menschen mit Behinderung im Bodenseekreis informieren und noch mehr Engagierte gewinnen möchte.
Beitrag zur Lebensqualität
Eine von den 500 Ehrenamtlichen ist die 19-jährige Simone Pfender. Die angehende Abiturientin engagiert sich bereits seit drei Jahren ehrenamtlich. Sie besucht regelmäßig Bewohner des Hauses St. Ida in Liebenau. Marianne Blatz etwa begleitet sie auf Spaziergängen, beim Gang ins Liebenauer Café oder zur Kirche, liest vor, spielt gemeinsam mit den Bewohnern, hört zu oder unterstützt Bewohner beim Essen. "Es freut mich, Menschen mit Behinderungen zu helfen und auch, dass ich ihnen dadurch Freude bereite", beschreibt Simone Pfender ihre Motivation. "Meine persönliche Zufriedenheit gewinne ich auch daraus, dass ich einen Beitrag zur Lebensqualität von Menschen mit Behinderung leisten kann."
Vielfältige ehrenamtliche Einsatzmöglichkeiten
Sich ehrenamtlich und sinnstiftend zu engagieren, dafür gibt es in der St. Gallus-Hilfe noch viele weitere Möglichkeiten: Zum Beispiel als Helfer und Begleiter, um Familien mit Kindern oder Angehörigen mit Behinderung zu entlasten, in Kinder- und Jugendgruppen in Hegenberg, als Gestalter von Freizeitaktivitäten im Rahmen der offenen Hilfen, als Gottesdienstbegleiter in Liebenauer Wohngruppen oder als Begleiter bei Freizeitaktivitäten im gemeindeintegrierten Wohnen in Städten und Gemeinden des Landkreises.
Einlösen des Teilhabeversprechens
Jörg Munk, Geschäftsführer der St. Gallus-Hilfe, betont ausdrücklich die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements als wichtige Ergänzung der professionellen heilpädagogischen und sozialpädagogischen Arbeit in der St. Gallus-Hilfe. Das an Menschen mit Behinderung durch die UN-Behindertenrechtskonvention gegebene Teilhabeversprechen könne nur durch diese Verknüpfung von professionellen Hilfen und zivilgesellschaftlichem Engagement nachhaltig eingelöst werden, so Munk. Der zeitliche Umfang und die Frage, in welchen Bereichen sich Bürgerinnen und Bürger engagieren möchten, können individuell vereinbart werden. Schon ein Stunde im Monat hilft.
Begleitung durch Hauptamtliche
Nähere Informationen zu einem ehrenamtlichen Engagement erhalten Interessierte bei den Ansprechpartnern Lena Adam und Bernhard Eckstein. Sie sind auch für den optisch und inhaltlich neu gestalteten Flyer verantwortlich, der bereits viele Informationen enthält, etwa über die breit gefächerten Möglichkeiten, sich in der St. Gallus-Hilfe bürgerschaftlich zu engagieren. Er informiert über die Konditionen für ein ehrenamtliches Engagement, wie etwa Fortbildungen, fachliche Begleitung und Aufwandsentschädigung. Auch kommen ehrenamtlich tätige Bürger darin zu Wort.
Informationen und Kontakt:
Lena Adam, Familienunterstützender Dienst (FUD) Bodenseekreis,
Tel. 07541 373702,
Den Flyer erhalten Sie auf www.st.gallus-hilfe.de
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