(openPR) Die Spezialisten von The Tablet Store hatten kurzfristig die Gelegenheit das neue Acer C200 zu testen.
Grundsätzlich sei gesagt, dass Acer mit dem neuen Konzept im Convertibel Markt eine alternative Richtung im Umgang mit dem zweiseitig nutzbaren Display beschreitet.
Das optisch sehr gut gelungene Gerät liefert ein brillantes Display. Auch das Format des Displays kann überzeugen. Die Ausstattung des Gerätes ist umfassend und auch die verbauten Komponenten sind marktgerecht.
Bezogen auf das Design des Gerätes ist Acer hier einen neuen und aufwendigen Weg gegangen, der dieses Produkt deutlich von seinen Alternativen im Markt abhebt. Die Tastatur ist gewohnt angenehm zu bedienen und alle Funktionsbuttons sind gut und übersichtlich angeordnet.
Ein Fingerprintsensor, wie er mittlerweile in einigen anderen Geräten verbaut wird, wurde nun auch berücksichtigt. Ein nettes Zubehör, das sich langsam anschickt zu einer Standardausstattung mobiler Endgeräte zu werden.
Gut gelöst ist ebenfalls das Thema optisches Laufwerk. Statt „Schubladensystem“ verwendet man ein Laufwerk, das wie in einem Autoradio die DVD/CD einfach schluckt. Aufwendige und platzraubende Mechanik wurde so zugunsten einer ansprechenden Bauhöhe vermieden.
Die Farbgestaltung ist ansprechend und erzeugt den Eindruck eines Designerobjektes, was den ersten Eindruck des Gerätes eindeutig unterstreicht.
Im Gebrauchstest musste nun das Gerät beweisen, ob es hält, was es verspricht.
Der zweite Eindruck zeigt, dass sich die Ansprüche an Verarbeitung und Qualität im gewohnten Acer-Umfeld bewegen. Auch im Bezug auf die Nutzung des Gerätes zeigten sich einige Anmerkungen.
Die Idee ist gut, sogar sehr gut, mit einem neuen Displaykonzept den Markt aufzufrischen. Genau an dieser Stelle zeigen sich Bedenken, was die Haltbarkeit und die Verwendung dieses Gerätes angehen.
Das Display lässt sich leider nur in zwei Positionen nutzen. Entweder im „Slate-Modus“, also als Display auf der Tastatur, oder im 45 Grad Winkel mit Möglichkeit zur Nutzung der Tastatur. Hier wäre die Möglichkeit, das Display nach innen klappen zu können ein enormer Vorteil. Bedenkt man, dass im zusammengefalteten Zustand das Display offen nach außen liegt, so hat man berechtigterweise Sorge um sein Display beim Verstauen des Gerätes in einer Tasche.
Die verwendete Mechanik macht einen guten Eindruck, das Display ist ausreichend nach hinten abgestützt und kann auch im aufgeklappten Zustand mit dem Stift bedient werden. Entgegen den Convertibels mit Drehgelenk, ist ein Sharing mit dem Gegenüber nur möglich durch Drehen des gesamten Gerätes. Hier verliert das Gerät einen Vorteil, den bisherige Convertibels gegenüber herkömmlichen Notebooks haben.
Die Führungsschienen des Displays liegen offen nach oben, das Gelenk wird durch kleine Rollen geführt. Bedenklich ist hierbei, dass einfallende Krümel die Funktion kurzfristig beeinträchtigen können und sich das Display nicht mehr aufstellen oder zuklappen lässt. Hier gibt es sicherlich Möglichkeiten, ein Eindringen durch entsprechende Gummilaschen zu verhindern.
Das Gehäuse ist in einem ansprechenden Silber lackiert. Leider haben sich ohne großen Einfluss bereits nach kurzem erste Kratzer auf dem Gerät gezeigt. Ein Umstand, der auf Nachbesserungsbedarf in der Qualität des verwendeten Lackes schließen lässt. Denn ein Gerät in dieser Preisklasse sollte zumindest nicht in kürzester Zeit solche Gebrauchsspuren aufweisen.
Service Tip: Thema Fingerprintsensor
Wichtig zu erwähnen findet The Tablet Store in diesem Zusammenhang, dass viele Sensoren keineswegs eine zertifizierte Sicherheit darstellen. Alternativ können z.B. Unterschriften als Login genutzt werden. Hier liefert die Firma SoftPro bereits einige zertifizierte Lösungen, die sich durchaus als eindeutige Alternative gegenüber dem Gadget Fingerprintsensor nutzen lassen. Wer darauf Wert legt, sollte sich unter www.thetabletstore.de einfach mal schlau machen, welche Möglichkeiten es dazu gibt.
Fazit:
Schickes Designergerät mit Potential zur weiteren Reife.











