(openPR) Amorim Cork Composites hat sich der dauerhaften Minimierung von Vibrationen und Geräuschen wie beispielsweise bei Transformatoren und Motoren angenommen. Mit über 3.000 verschiedenen Kork-Verbundrezepturen bietet das Unternehmen heute Lösungen für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Durch die Variation von vier Fertigungs-Faktoren kann der Weltmarktführer hocheffiziente Kork-Compounds mit anforderungsspezifischen Eigenschaften entwickeln. Selbst bei komplexen Rahmenbedingen lassen sich durch diese Vorgehensweis wartungsfreie Pads zur Geräusch- und Vibrationsabsorption entwickeln.
Vier Variable – die Komponenten einer Rezeptur
„Im Wesentlichen variieren wir vier Faktoren: die Körnung des Korkgranulats, die Beimischung des Gummis sowie Temperatur und Druck während des Fertigungsprozesses. Da wir alle Komponenten verändern können, sind wir immens flexibel und können Verbundmaterialien entwickeln, die über mehr als 30 Jahre bei Temperaturen von - 60°C bis + 160°C wartungsfrei funktionieren. Die Einsatzbereiche reichen von Transformatoren bis hin zur Raumfahrttechnik“, so Dirk Zimmermann, bei AMROIM Cork Composites für den Nord- und zentraleuropäischen Markt verantwortlich.
Fünf Faktoren definieren die Variablen
Bei der Entwicklung seiner Cork-Rubber Verbundmaterialien nutze AMORIM die einzigartigen natürlichen Eigenschaften von Kork, um Gummi eine höhere Elastizität und bessere Absorptionskraft zu geben. Insgesamt berücksichtigen die Ingenieure fünf Faktoren bei der Entwicklung von Cork-Compounds: den Einsatzort der Anlage bzw. des Gerätes, die Art der Verwendung, die technische Konstruktion, seine Schwingungsfrequenz sowie seinen Gravitationspunkt.
Die Anti-Vibrations-Materialien des Weltmarkführers weisen einen hohen Materialdämpfungsfaktor auf, was zu einer geringeren Resonanzverstärkung (@ fn)führt und damit zu einer Betriebseffizienz über einen breiten Frequenzbereich hinweg. Das jeweilige Dämpfungsmaximum eines Anti-Vibrations-Materials wird dabei von dem Übertragungs- bzw. Schwingungs-Peak (Fn) des Gerätes bestimmt. Die ist vor allem dann unabdingbar, wenn das Gerät eine Reihe von unterschiedlichen Schwingungs-Frequenzen durchläuft bis es seine Steady-State-Frequenz erreicht.
Über Kork
Die Zellen der Korkrinde bestehen aus fünfschichtigen Wänden, die eine Luftkammer umschließen; der Luftanteil beträgt nahezu 90 Prozent. Ihre pentagonal bzw. hexagonal förmige Wabenstruktur ist wesentlich für die konsequente Ableitung von Druck und Energie verantwortlich. Bei einer Reduzierung unter Druck auf bis zu 40% findet das Material bei Entlastung zu seiner ursprünglichen Form zurück ohne den geringsten Schaden zu nehmen. Zudem ist der chemische Aufbau der Korkzellen weder für Flüssigkeiten noch für Gase permeabel. All diese Eigenschaften sind oft eine Voraussetzung für technische Anwendungen und wirken sich positiv auf Wärme-, Schall- und Vibrationsisolierungen aus.












