(openPR) Die Xforce-Kraftaufnehmer von Zwick mit Nennkräften bis 250 kN sind für den Einsatz an Prüfmaschinen mit unterschiedlichen Lastrahmen konzipiert. Sie sind rotationssymmetrisch aufgebaut und arbeiten nach dem Funktionsprinzip „Paralleler Doppelbiegebalken“. Jetzt hat das Unternehmen die patentierte Reihe um kleinere Nennkräfte mit 5, 10, 20, 50 und 100 N erweitert. Die neuen Entwicklungen zeichnen sich durch eine hohe Unempfindlichkeit gegen parasitäre Einflüsse wie Querkräfte, Biege- und Torsionsmomente sowie Temperaturschwankungen aus.
Lieferbar sind zwei Varianten. Die HP-Version ist für Anwendungen gedacht, bei denen hohe Biegemomente oder eine Überlast in Zug-/ Druckrichtung auftreten. Mit 200 N ermöglicht sie eine sehr hohe Grenzquerkraft am Anschlussbolzen (die P-Version erreicht 100 % von FNenn). Darüber hinaus ist der Xforce-Kraftaufnehmer HP mit einem integrierten mechanischen Überlastschutz in Zug-, Druck- und Biegerichtung ausgestattet. Herausragend sind der große Messbereich und die Erfüllung aller Kriterien der Klasse 1 bereits ab 0.2 % der Nennkraft - wahlweise ab 20 oder 5 N. Beide Varianten bieten zudem eine sehr hohe Torsionsmoment-Festigkeit von 10 Nm, eine hohe Bruchkraft von 1.000 N sowie eine geringe Einbauhöhe.
Bei den Xforce-Kraftaufnehmern von Zwick werden alle Einstell- und Kalibrierparameter sowie Kraftgrenzen automatisch erkannt. Damit entfallen die ständigen Kalibrierungen beim Einschalten der Prüfmaschine oder beim Wechsel von Zug- auf Druckversuch. Jeder Kraftaufnehmer wird vor der Auslieferung zusammen mit der Prüfmaschine, ihrem Antrieb und der Mess- und Steuerelektronik als gesamtes System kalibriert. Das heißt, die Prüfungen können sofort nach der Inbetriebnahme mit hoher Genauigkeit beginnen.
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