(openPR) Berlin, Nowkoelln Flowmarkt, am Sonntag den 7.10.2012 ist es wieder so weit: Bunte Stände, Kleiderständer, Schmuck, Grabbelkisten, Trödel. Es riecht nach altem Zeug, am Maybachufer. Menschen stehen im Halbkreis um einen Künstler in farbverschmierter Hose. Barfuß kniet er vor einer Staffelei, darauf ein schwarzes T-Shirt. Pinsel, Schablonen, Farbtöpfe, schwarz, weiß und grün. Zügig und gekonnt bemalt der Künstler das Textil. Dann lüftet er die Schablone. Die Zuschauer staunen. Aus Flügeln, filigranen Mustern und Schrift ist eine abstrakte Landschaft entstanden. Unter seinem Label „Berlin. My Inspiration“ macht Gabriel Bur Pochoirs, Schablonenkunst, auf Textilien. Das T-shirt hat sein Kunde extra mitgebracht.
Seit 1992 lebt und arbeitet der Künstler in der Stadt. Er macht Berlin-inspirierte Kunst zum Anziehen – jedes Stück einmalig. „Berlin? Hier habe ich meine Flügel gefunden und fliegen gelernt, meine Kunst entdeckt.“ schwärmt Gabriel. Thema seiner Arbeit ist das Wiederentdecken und Wiedernutzen. Mit seiner Malerei will er alter Kleidung ein neues Leben geben, sie wieder liebenswert machen. Zentrales Motiv ist der Engel auf der Siegelsäule – die Goldelse. „Die schönsten Berlin-Shirts, die ich je gesehen habe“, sagt ein Zuschauer. Der Kunde ist begeistert: „Ich kann mein Shirt anziehen und später im Rahmen an die Wand hängen. Ein echtes Original.“
Gabriel Bur
Gontermannstr. 58
12101 Berlin
+49 173 8870800

Über das Unternehmen
Der bildende Künstler Gabriel Bur, Schüler von Anna Adam, lebt und arbeitet seit 1992 in Berlin. Er ist Kunstmaler und künstlerischer Gestalter von Gebrauchsgegenständen, Wänden und Räumen, wobei er die Kraft der Farbe bewusst einsetzt, um Atmosphären zu schaffen.
Seit 1999 arbeitet Gabriel für Werbeagenturen, die Getränkeindustrie sowie Privatpersonen, Vereine und Stiftungen wie z.B. Entwurf und Umsetzung des Markenauftritts für Desperados tequila flavoured beer, konzeptuelle Installation zum Klimawandel für den WWF Deutschland in 2009.
„Meine Arbeiten entwickle ich aus einer sehr individuell erarbeiteten Plastizität des jeweiligen Materials, wobei sich das Thematische des Konzeptes seine Materialien und Farben selbständig für das Werk sucht.“
Im Fokus von Gabriels Arbeit steht die individuelle Gestaltung des Alltäglichen, das dadurch zu etwas Besonderem wird. In einer Vielfalt an Techniken in Kunstmalerei und Objektkunst entstehen Arbeiten vom zweidimensionalen Bild bis hin zu komponierten abstrakt-plastischen Assemblagen. In Gabriels Schaffen verbinden sich Kunst und künstlerische Gestaltung zu einer Art Emulsion mit der Möglichkeit des „Sichwiedervoneinanderlösen“ als Bedingung.
Jana Ritter, freie Künstlerin und Kulturwissenschaftlerin, über den Künstler:
" ... Sein Arbeiten zeigt eine Experimentierfreude, die „vorab“ aus dem Material formt, entstehen lässt, mitgehen lässt – verstört-konzeptionelles Erschaffen im ursprünglichen Sinn."