(openPR) Ich möchte mit dir spielen!
Vor allem Welpen spielen häufig und gern. Viele Hunde bleiben aber auch ihr ganzes Leben verspielt. Gemeinsames Spielen und das gemeinsame Bewältigen von Aufgaben internsiviert die Beziehung zwischen Hund und Mensch. Spielen macht Spaß, übt Sozialverhalten und verbindet. Gemeinsam Spielen bedeutet gemeinsam positive Erfahrungen machen – zugleich lernt der Hund Grenzen zu akzeptieren.
Das Spielverhalten zwischen jungen Hunden fördert die Verständigung untereinander und die körperliche Fitness. Sie probieren zum Beispiel aus wie stark im Spiel „gebissen“ werden kann, ohne dass es dem anderen wehtut oder dieser nicht mehr mitspielen will. Für die Welpenerziehung ist das Spielen von unersetzbarem Wert. Beim Spielen erlernt der Hund die Beißhemmung gegenüber seinen Sozialpatnern. Gehen Sie unbedingt mit dem Welpen in eine Welpengruppe, damit der Hund mit gleichaltrigen Artgenossen die Kommunikation „studieren“ kann. Richtiges Sozialverhalten lässt „Problemverhalten“ gar nicht erst entstehen. Achten Sie dabei auf die richtigen Spielpartner. Wird Ihr Welpe beim Spiel immer unterdrückt oder unterdrückt er stehts die anderen, so sollte der Trainer oder Sie eingreifen. Die richtigen Spielgefährten erkennen Sie an einem ausgewogenen Sielverhalten untereinander.
Alle Arten von sozialem Verhalten kann beim Spielen an den Tag gelegt werden, ohne dass diese unbedingt zusammenpassen. Dass es sich hierbei nicht um „normales“ Verhalten, sondern um ein Spiel handelt, wird zumeist durch abivaltentes Verhalten deutlich. So zeigt z. B. der Hund sein Drohgesicht, springt aber gleichzeitig wedelnd auf und ab. Eine häufige Spielaufforderung wird durch die Tiefstellung des Vorderkörpers und das Aufstellen des Hinterteils ausgedrückt. Gepart mit einem entspannten Gesichtsausdruck und Wedeln.
Spielen macht schlau!
Spiele fördern die Inteligenz Ihres Hundes. Schlaue Hunde können neue Situationen schneller erfassen und sind viel entspannter im Alltag. Planen Sie mindestens drei Spaziergänge von 45-60 Minuten in unterschiedlichen, abwechslungsreichen Runden. Kleine Hunde möchten genauso ausgelastet werden wie ihre großen Artgenossen. Achten Sie jedoch drauf Überforderung zu vermeiden. Ausgewachsene Hunde schlafen durchschnittlich 14 Stunden am Tag, Welpen noch wesentlich mehr. Zwischen Spielen und Übungen sollte genügent Zeit eingplant werden in der sich der Hund ausruhen kann.
Das richtige Spielzeug:
Frisbee: Der Hundefrisbee eignet sich zum Apportieren, zum Mitrennen und für Zerrspiele. Frisbees für Hunde sind eine relative neue Erscheinung, jedoch hat mit ihnen ein vielseitiges Spielzeug etabliert.
Ball: Der Hundeball muss groß genug sein, dass er nicht verschluckt werden kann! Für Apportierübungen sollte darauf geachtet werden, dass der Hund den Ball bequem im Maul tragen kann.
Es können auch Bälle gewehlt werden, die der Hund nicht in das Maul bekommt. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zu schwer sind und bequem mit der Schnauze gerollt werden können.
Wichtig! Benutzen Sie keine Tennisbälle zum Spielen mit Ihrem Hund. Der Überzug ist gesundheitsschädlich!
Dummy: Sie gibt es in den unterschiedlichsten Formen als Baumwollsäckchen oder Aportierhölzchen. Neu sind Wurfknochen aus Gummi, die super springen.
Zerrseil: Zum-drauf-rum-Kauen und Durch-die -Gegend-schleppen. Zerrspiele können mit Ihnen aber auch mit Artgenossen gepielt werden. Es muss darauf geachtet werden, dass der Hund die Fransen des Seils nicht verschluckt. Dieses kann beim Kotablassen zum Problem führen. Diese lässt sich vermeiden, wenn man anstelle eines Seils z. B. einen Frisbee nimmt.
Futterbeutel: Für Apportier- und Such-bring-Spiele eignet sich ideal der Futterbeutel. In ihm lassen sich Leckerbissen verstecken, jedoch kann er nur vom Menschen geöffnet werden. Er muss also zu Ihnen zurückgebracht werden.
Fordern Sie Ihren Hund wärend des Spazierganges. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Apportieren: Werfen Sie nicht nur, sondern lassen Sie Ihren Hund auch mal den Ball suchen. Dieses Spiel können Sie zuerst mit Leckerlies und später mit Futterbeuteln üben. Der Trick beim Futterbeutel ist, dass der Hund ihn zum Menschen zurückbringen muss, denn nur dieser kann ihn öffnen.
Balancieren: Locken Sie ihren Hund über einen Balken oder einen Baumstamm balancieren. Wenn es die Breite zulässt, soll er sich am Ende auf oder aber vor den Stamm setzten. Erst jetzt erhält er seine Belohnung.
Bei Regen: An Regentagen spielt man lieber im Haus. Hierfür eignet sich das Hütchenspiel. Sie nehmen drei leere Plastikbecker und verstecken unter einem einen Leckerbissen. Nun verschieben Sie die Becher und lassen ihren Hund den richtigen heraussuchen. Auch bei diesem Spiel soll der Hund erst ruhig sitzen, bevor er zu den Bechern darf.
Reisespielzeug: Damit dem Hund auch bei längeren Reisen nicht langweilig wird, gibt es Belohnung spendendes Spielzeug. Es regt zur Beschäftigung mit dem Spielzeug an und lenkt so von dem Reisestress ab.











