(openPR) Drittes Quartal insgesamt wesentlich besser als erwartet
- Umsatz 24% höher als Q3/2004 / Betriebsergebnis über Prognose
- Entschuldungsziel mehr als erreicht / Fokus wieder auf Wachstum
- Umsatzziel für 2005 auf EUR 150 Mio / +11% angehoben
Wessling, 2. November 2005 - Das dritte Quartal des aktuellen Geschäftsjahres 2005 verlief für den im Prime-Standard notierten CAD-Spezialisten Mensch und Maschine Software AG (MuM - ISIN DE0006580806) insgesamt wesentlich besser als erwartet. Der Quartalsumsatz von EUR 36,1 Mio übertraf sowohl das Vorjahr (29,2 / +24%) als auch die Prognose von EUR 32 Mio deutlich. Der Neunmonats- Umsatz in Höhe von EUR 108,3 Mio (Vj 97,2 / +11%) stellt sogar einen neuen Firmenrekord dar.
Das Betriebsergebnis EBIT vor Zinsen und Steuern lag mit EUR 0,7 Mio (Vj -0,25) im Quartal ebenfalls über der im Q2-Bericht abgegebenen Prognose von EUR 0,5 Mio. In den ersten neun Monaten wurde ein EBIT in Höhe von EUR 8,8 Mio (Vj -1,1) erreicht. Ein Anteil von EUR 6,3 Mio entfiel dabei auf Buchgewinne aus den Desinvestments der Beteiligungen Compass und C-Plan. Das operative Geschäft spielte EUR 2,5 Mio ein, was zum Vorjahr einen Ergebnissprung in Höhe von EUR 3,6 Mio darstellt. Beim Nettoergebnis waren Ende September 2005 bereits EUR 4,9 Mio (Vj -2,0) gebucht, also mehr als das Doppelte des bisherigen Rekordergebnisses von EUR 2,3 Mio aus dem Gesamtjahr 2001 bzw. rund 70% des Jahresziels von EUR 7,0 Mio für 2005.
Der größte Teil des Umsatz- und Ergebnis-Anstiegs geht auf das Konto des Segments Fremdprodukte, wo insbesondere der Autodesk-Bereich wieder stark wächst. Auf Neunmonatsbasis beträgt der Umsatzzuwachs bei den Fremdprodukten 17%, der EBIT-Anteil aus diesem Geschäftsbereich sprang von EUR -2,0 Mio im Vorjahr auf EUR +0,5 Mio in 2005. Damit hat der drei Jahre lang defizitäre Geschäftsbereich Fremdprodukte wieder ins Plus gedreht.
Allerdings wurde der Löwenanteil des Betriebsergebnisses nach wie vor mit den MuM-eigenen Technologien erwirtschaftet. Das EBIT in diesem Segment in Höhe von EUR 8,3 Mio (Vj 0,9) enthält auch nach Abzug der Desinvestment-Gewinne noch einen rein operativen Teil von EUR 2,0 Mio. Damit hat der Eigensoftware- Bereich bis Ende September 2005 bezogen auf den dort erzielten Umsatz von EUR 16,0 Mio (Vj 18,2 inkl. Compass-Erlöse) bereits eine EBIT-Rendite von 12,5% erreicht und vier fünftel vom Betriebsergebnis erbracht, obwohl mit dem Verkauf von Compass ab 1.3.2005 ein Umsatz- und Ertragsbringer entfallen ist.
Die Netto-Bankverschuldung konnte auch im dritten Quartal nochmals kräftig auf EUR 13,8 Mio per 30.9.2005 reduziert werden (31.12.2004: 25,4 / -54%). Damit wurde das ursprünglich für Ende 2005 vorgesehene Entschuldungsziel von EUR 15 Mio sogar noch klar unterboten. Insgesamt sind die Bankschulden in den drei Jahren seit dem Höchststand von EUR 37,2 Mio am 30.9.2002 um mehr als 23 Mio oder 63% abgeschmolzen. Die Eigenkapitalquote, die aufgrund der zum 31.12.2004 vorgenommenen Bilanzbereinigungen auf 12,6% abgesunken war, erholte sich zum 30.9.2005 deutlich auf 23,4%. Hierbei halfen sowohl das auf EUR 13,9 Mio (31.12.2004: 8,7 / +59%) gesteigerte Eigenkapital als auch die Reduzierung der Bilanzsumme um 14% auf EUR 59,5 Mio (31.12.2004: 69,1).
"Die Finanzierungsstruktur im MuM-Konzern weist jetzt die von uns angestrebte Mischung aus Eigen- und Fremdkapital auf" sagt der MuM-Vorstandsvorsitzende und Hauptaktionär Adi Drotleff. "Somit ist die Restrukturierung nicht nur operativ, sondern auch bilanziell abgeschlossen, und sämtliche Kapazitäten werden nun auf profitables Wachstum fokussiert."
Aufgrund des beschleunigten Wachstums im dritten Quartal wird die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von EUR 145 auf 150 Mio (Vj 135,5 / +11%) angehoben, und der Vorstand geht bei den angepeilten EUR 11 bis 12 Mio für das Betriebsergebnis EBITA (Vj 1,9) nun eher vom oberen Rand der Spanne aus. Das ehrgeizige Nettoergebnis-Ziel von EUR 7,0 Mio (Vj -9,3) bzw. EUR 0,58 pro Aktie wird dadurch untermauert.
Zur Erzielung dieser Prognosen sind im vierten Quartal Umsätze von EUR 41,7 Mio, ein Betriebsergebnis EBITA in Höhe von EUR 3,2 Mio und ein Nettoergebnis von EUR 2,1 Mio zu erwirtschaften. Das ist trotz der guten Neunmonats-Vorgaben zwar kein Spaziergang, sollte aber im traditionell starken Schlussquartal erreichbar sein.
Kontakt:
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