(openPR) Zweieinhalb Tage Probenzeit, 65 Musiker aus dem gesamten Bundesgebiet und ein eingesprungener Dirigent; das waren die Voraussetzungen für die diesjährige Arbeitsphase der Bläserphilharmonie Niedersachsen.
Vom 13. bis 16.09. haben sich die Musiker unter der Leitung von Jens Illemann in Norden getroffen, um ein Konzertprogramm zu erarbeiten, das am Ende die Zuhörer und Besucher des Konzertes in der Norder Oberschule begeistern sollte.
Die erste Konzerthälfte bestand es der kompletten Sinfonie Nr.1 "Der Herr der Ringe" von Johan de Meij. 45 Minuten intensive Musik, von Zauberern über Elfen bis hin zu steinernen Mienen; von feinsten und leisesten Holzklängen, bis hin zum gewaltigen Orchestertutti; die Bläserphilharmonie hat die Klangvielfalt des sinfonsichen Blasorchesters bis an die Grenzen herausgefordert und so schon in der ersten Hälfte das Publikum in seinen Bann gezogen.
Mit Melodien aus dem Musical "Oliver" wurde die zweite Hälfte eröffnet. Hier, wie auch in den folgenden Stücken "Zug der Zwerge" von Edward Grieg und der "Huckleberry Finn Suite" von Franco Cesarini, zeigte die Bläserphilharmonie eine sehr spielfreudige Seite. Aus schnellen und leichten aber auch sehr gefühlvollen Passagen konnte sich jeder Zuhöhrer von der riesigen Spielfreude der Musiker und des Dirigenten überzeugen.
Mit "The Year of the Dragon" von Philip Sparke hat das Konzert einen weiteren Höhepunkt am Konzertende, der zeigt, wie risikobereit sich die Bläserphilharmonie in diesem Jahr präsentiert. In rasenden Sechzehntelläufen und eindringlichen Passagen, die so manchen Zuhörer zu Tränen rührten, holte der Dirigent noch einmal alles aus seinem Orchester heraus.
Die Bläserphilharmonie Niedersachsen zeigt mit größter Spielfreude und höchster technischer Fertigkeit, dass Blasmusik mehr ist, als viele Denken: Intime Klänge, rührende Melodien, aber auch gewaltige und Gänsehaut-erzeugende Momente; die Bläserphilharmonie hat sich mit diesem Konzert stark präsentiert.











