(openPR) IT-Verkabelung mit neuartigem Schutzkonzept störsicher machen
Die Zuverlässigkeit von IT-Infrastruktur hängt wesentlich von davon ab, wie Störungen die verbindenden Leitungen beeinflussen.
Quellen von Störungen sind überall. Am Stromnetz hängen Entladungslampen mit elektronischen Vorschaltgeräten, Kühlaggregate, Antriebs-motoren von Fahrstühlen und Kränen, ggf. mit Frequenzumrichtern, Bearbeitungsmaschinen und vieles andere, was Störenergie auf der Leitung und über das elektromagnetische Feld aus der Umgebung einkoppelt. Auch externe Beeinflussungen wie Bahnleitungen, oder im extremsten Fall, ein Blitzeinschlag, kommen vor.
Dabei wird der Betrieb gestört oder unmöglich gemacht, es entstehen Datenverluste oder Geräteausfälle.
Bei Anwendung eines geeigneten Schutzkonzeptes durch den gemeinsamen Einsatz von Schutzeinrichtungen für Versorgungs- und Datenleitungen kann der Einfluß von Störungen im Normalbetrieb fast auf Null, bei zerstörenden Ereignissen auf den Abschnitt reduziert werden. Durch Aufgliederung des Datenetzes in Abschnitte sind Störquellen leichter zu lokalisieren. Bei extremen, zerstörenden Ereignissen werden die Schäden auf den Bereich des betroffenen Leitungsabschnitts begrenzt, es treten keine Verluste gespeicherter Daten auf und eine Wiederaufnahme des Betriebs ist schneller möglich.
Optische Datenleitungen werden von elektromagnetischen Einflüssen nicht betroffen,
aber die Stromversorgung erfolgt zwangsläufig über Kupferleitungen. Auch Daten werden aus Gründen
vorhandener Infrastruktur, Kosten- oder Kompatibilitäts-Vorgaben oft über Kupferleitungen geführt.
Die Auswirkungen auf Kupferleiter lassen sich mit einem neuartigen Schutzkonzept zur Erhöhung der Störfestigkeit auf Versorgungs- und Datenleitungen fast vollständig ausschalten.
In der Stromversorgung werden bisher Überspannungsableiter verwendet. Diese Bauteile (Varistoren oder Gasentladungs-Elemente) begrenzen Überspannungen. Dabei verlieren sie durch Verschleiß zunehmend an Wirkung. Der Verlust der Wirksamkeit ist ohne Überwachung oder besondere Prüfung nicht bemerkbar und tritt dann unvermutet durch Versagen des Schutzes auf.
Das neue patentierte Schutzgerät für die Stromversorgung nutzt eine aktive elektronische Schaltung, um Überspannungen zu absorbieren und ungefährlich abzubauen. Dabei tritt kein Verschleiß von Bauelementen auf.
Das Gerät (ÜSG 650 W) kann durch einfaches Zwischenstecken in die Netzleitung des zu schützenden Anlagenteils installiert werden.
In Datenleitungen aus Kupfer werden durch das elektromagnetische Feld der Umgebung Störspannungen induziert. Oft fließen auch besonders auf Abschirmungen Ströme, die durch Potentialunterschiede verursacht werden. Die störende Wirkung wird verhindert, wenn in die Leitungen eine optische Trennung eingefügt wird.
Das geeignete Mittel dazu ist der Opto-Line-Driver (OLD6000).
Dieses Gerät stellt die bidirektionale Datenverbindung im Verlauf einer Ethernet-Leitung (10/100Mbit) über optische Elemente her, unterbricht aber die leitende Verbindung, über die die Störungen übertragen
werden.
Ein geeigneter Installationsort ist an den Endpunkten einer Kabelstrecke, d.h. direkt an angeschlossenen Geräten. Bei langen Strecken (über 90m) kann ein dazwischen geschaltetes Gerät als Repeater zur Signal-Regeneration und Aufgliederung des Datennetzes eingesetzt werden. Damit ist eine Vergrösserung der Reichweite herkömmlicher Ethernet-Verkabelung problemlos möglich. Der OLD6000 ist durch Zwischenstecken in die Ethernet-Leitung zu installieren, seine Stromversorung erfolgt über ein Steckernetzteil.
Versionen des OLD6000 für Gigabit- oder ISDN-Verbindungen sind in Entwicklung.
Der Einsatz der Kombination OLD6000/ÜSG 650W bei Planung neuer oder Nachrüstung bestehender Daten- und Stromnetze erhöht mit geringem zusätzlichen Aufwand die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit entscheidend.
Diese Geräte-Kombination wird schon von einem großen Unternehmen der Lebensmittel-Logistik eingesetzt, beim Bau eines großen öffentlichen Gebäudes ist die Verwendung eingeplant.
Datenblätter und Anwendungsbeispiele sind auf
der Website der
HWU Elektronik GmbH
zu finden.

















