(openPR) Hamburg, im August 2012 – Mondia Media ist einer der weltweit führenden Anbieter digitaler Entertainment-Inhalte, die auf unterschiedlichsten Endgeräten genutzt werden. Das Unternehmen möchte in erster Linie als internationaler Player gesehen werden und Brand Design Experte Frank Wohlgemuth übernahm die Aufgabe, eine kulturübergreifende Visualität für eine stimmige neue Corporate Identity zu finden, die ein interkulturelles Publikum anspricht.
Mondia Media ist aus der Bertelsmann-Tochter „Arvato Mobile“ hervorgegangen, die durch ein Konsortium aus dem arabischen Raum übernommen wurde. Die Eigner hatten bestimmte Vorstellungen vom Image des neuen Unternehmens. „Das neue Markenzeichen und das Corporate Design sollten vor allem vertrauensbildende Attribute, wie Qualität und edle Anmutung widerspiegeln“, erzählt Michael Krause, verantwortlich für Markenführung und Sales & Innovation bei Mondia Media. „Es war unser Wunsch, dass eine Art Bildschirm als formgebendes Element eine Rolle spielen sollte,“ so Michael Krause, „ohne dass eine Festlegung auf aktuelle Geräteformen bzw. Produkte erfolgen sollte.“ Frank Wohlgemuth entwickelte die Idee, den Buchstaben „O“ im Markennamen „Mondia Media“ zu modifizieren. Diese Formfindung trifft den Markenkern von Mondia Media auf perfekte Weise. Der modifizierte Buchstabe kann als abstrakte und stark vereinfachte Monitorsilhouette oder auch als „Home-Button“ eines mobilen Gerätes gesehen werden. Dieses grafische Element erfüllt eine herausragende Funktion als reduzierte und damit schnell wahrnehmbare Markenzeichenversion (z.B. als Favicon).
Das Rebranding war der wichtigste Faktor des Umstrukturierungsprozesses, sollte jedoch nicht isoliert im Vordergrund stehen. Ein umfassender Maßnahmenkatalog diente als Grundlage, um ein völlig neues Unternehmen zu erschaffen. Parallel dazu erfolgte der Umzug der Hamburger Zentrale in neue offene Räumlichkeiten in der Hafencity. Die innenarchitektonische Ausgestaltung wurde von Anfang an bei der Entwicklung des neuen Corporate Designs berücksichtigt. Die Umstrukturierung auf Managementebene sowie diverse weitere unter-nehmerische Maßnahmen und damit verbundene Events (z. B. „Innovationsdays“) gehörten zur Neuaufstellung der Mondia Media Group. Ein neues Videokonferenzsystem ermöglicht zudem den Austausch zwischen den Büros weltweit. Der größte Teil der gemäß dem neuen Corporate Design umgesetzten Marketingmaterialien wird überdies vom Hamburger Headquarter aus bereitgestellt und verschickt, sodass Inkonsistenzen im Erscheinungsbild so gering wie möglich gehalten werden.
Das Unternehmen rechnet in den kommenden drei Jahren mit extrem starkem Wachstum. Und das vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern. Es möchte dann als die Alternative für Google und Apple im B2B Bereich wahrgenommen werden, was digitale Entertainmentangebote betrifft. Seine Angebote sind komplett cloudbasiert verfügbar und es wird sowohl von Netzbetreibern und Hardwareherstellern als auch von Endkunden als zentrale Anlaufstelle für Unterhaltungsangebote über alle Bildschirme wahrgenommen.
Die von Frank Wohlgemuth kreierte eigenständige, starke Markenvisualität, ist Teil der Strategie. Dazu Michael Krause: „Wir sind sicher, dass wir mit der neu entwickelten Wort-Bildmarke und dem integrierten Symbol die nächsten zehn Jahre zukunftssicher aufgestellt sind. Auch wenn die Displays sich rasant ändern und weiterentwickeln und auch „Hometasten“ von Smartphones sicherlich aussterben werden, ist ein reduziertes Markenzeichen mit klassischer Anmutung wie das unsrige zeitlos.“
Ein Interview von Frank Wohlgemuth mit Michael Krause zum Rebrandingprozess ist unter folgendem Link verfügbar http://www.wohlgemuth-branding.de






