(openPR) Bereits zum 22. Mal findet dieses Jahr der Tag der Zahngesundheit statt. Am 25. September heißt es wieder: „Gesund beginnt im Mund.“ Als Leitgedanke für 2012 gilt: „Mehr Genuss mit 65 plus!“ Wie aktuelle Studien zeigen, leben Senioren heutzutage gesünder als noch vor 10 Jahren, was sich auch in der Mundgesundheit widerspiegelt. Denn diese Generation besitzt oftmals noch deutlich mehr und länger eigene Zähne als Menschen älterer Jahrgänge . „Dabei spielen immer auch die zahnärztliche Prophylaxe und das eigene Bewusstsein für Zahngesundheit eine wichtige Rolle“, betont Dr. Christoph Sliwowski, Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf am St. Vinzenz-Krankenhaus. „Regelmäßige Zahnarzttermine und insbesondere die persönliche Zahnpflege bilden daher die Grundlage, um möglichst lange kraftvoll zuzubeißen.“
Früher an später denken
Mit zunehmendem Alter treten häufig Risikofaktoren auf, die negativen Einfluss auf die Mundgesundheit nehmen. Hierzu zählen neben einem Wandel der Lebensumstände vor allem altersbedingte Veränderungen wie Zahnhalskaries und Mundtrockenheit. Um diesen Beschwerden entgegenzuwirken, sollten gerade über 65-Jährige gesteigerten Wert auf Mundhygiene und regelmäßige Prophylaxe-Termine legen. „Mindestens zweimal im Jahr raten wir außerdem zu einer professionellen Zahnreinigung, um auch die Bereiche von Plaque zu befreien, die sich mit gängigen Mitteln nur schwer erreichen lassen“, erklärt Dr. Sliwowski. „Als typische Problemzonen gelten vor allem die Zahnzwischenräume, die jeder auch während der täglichen Pflege besonders gründlich reinigen sollte.“ Neben einer speziellen Zahnzwischenraumbürste bietet sich dazu Zahnseide an. Für einen trockenen Mund gibt es übrigens verschiedene Gründe. Oftmals kommt es beispielsweise zu einer altersbedingten Abnahme der Speichelproduktion. Wenn Senioren häufiger etwas trinken und fluoridhaltige Zahnpasta oder Mundspüllösung verwenden, lassen sich diese Beschwerden jedoch gut kompensieren.
Richtige Pflege für dauerhaften Halt
Kommt es trotz Vorsorge und gründlicher Pflege mit zunehmendem Alter zu Zahnverlust, profitieren Betroffene heutzutage von verschiedenen Möglichkeiten des Zahnersatzes. Sicher im Kiefer verankert, bilden vor allem Zahnimplantate eine fest sitzende Lösung, welche die Funktion des Originals optimal erfüllt. Doch wie bei den echten Zähnen bedarf es dazu einer gründlichen und regelmäßigen Pflege. „Weil sich Bakterien im Mundraum sehr wohl fühlen und dort rasch verbreiten, nimmt die tägliche Reinigung des Mundraumes eine entscheidende Rolle ein. Bei mangelnder Pflege entstehen sonst schnell Zahnfleischerkrankungen wie Parodontitis oder Periimplantitis, die in schweren Fällen sogar zum Implantatverlust führen“, warnt Dr. Christoph Sliwowski. „Bei guter Pflege und regelmäßiger zahnärztlicher Prophylaxe halten die neuen Wurzeln jedoch ein Leben lang und der Zahnersatz sitzt nicht nur fest, sondern lässt sich auch optisch nicht von den echten Zähnen unterscheiden.“









