(openPR) Diesen Sommer stand für 13 Studierende der Hochschule Weserbergland (HSW) ein Highlight ihres sechssemestrigen dualen Studiums an: Eine selbst organisierte einwöchige Studienreise nach Singapur. Gemeinsam mit Prof. Dr. Meik Friedrich, HSW-Professor für Finanzwirtschaft und Risikomanagement, erörterten die BWL-Studierenden vor Ort die wirtschaftliche Bedeutung des aufstrebenden südostasiatischen Stadtstaats für deutsche Unternehmen. Neben Besichtigungen der Niederlassungen von Siemens, Volkswagen und Sennheiser, hat die Gruppe auch Partnerunternehmen der HSW besichtigen können: sowohl die Commerzbank als auch die Dr. Paul Lohmann Asia Pte. Ltd. begrüßten die interessierten Viertsemester herzlich.
„Für eine exportorientierte Wirtschaft wie die deutsche kann die interkulturelle Kompetenz der Akteure gar nicht überschätzt werden. Als Tor nach Asien bietet Singapur somit die Gelegenheit diese Schnittstelle kennenzulernen. Die intensiven Gespräche mit unseren verschiedenen Gastgebern, insbesondere am Rande der offiziellen Besuche, belegten sehr schön, dass eine solche Kompetenz am besten durch selbst gewonnene Erfahrungen zu erlangen ist.“, erläutert Prof. Dr. Meik Friedrich, der von 2003 bis 2005 bei der Norddeutschen Landesbank Singapur als Chief Economist Asia/Pacific tätig war.
Für Wiebke Fischer, die ihr duales Bachelorstudium über den Emmerthaler HSW-Praxispartner Neudorff (Lohmann-Gruppe) absolviert, war der Besuch der Auslandsgesellschaft ihres Arbeitgebers ein Höhepunkt der Exkursion, da sie dies selbst initiierte und organisierte. Besonders interessant war bei der Dr. Paul Lohmann Asia Pte., dass sie hier von einer Einheimischen begrüßt und geführt wurden, und nicht, wie bei den anderen Unternehmen, von Deutschen, die nach Singapur ausgewandert sind. „In Singapur angekommen, merkt man sofort, dass der Stadtstaat eine beispielhafte, aufstrebende Wirtschaftsmetropole ist. Also ist die Entscheidung deutscher Firmen, dort eine Auslandsgesellschaft zu gründen, um sich langfristig auf dem asiatischen Markt zu etablieren, besonders, aber nicht nur allein, der geographisch optimalen Lage Singapurs zu verdanken. Als "Hub" Asiens trifft man folglich in Singapur viele unterschiedliche Kulturen an. Besonders für deutsche Firmen sind daher international aufgestellte Teams, wie es bei der Dr. Paul Lohmann Asia Pte. Ltd. der Fall ist, essentiell, um die kulturellen Unterschiede im Bezug auf Geschäftsabwicklungen überbrücken zu können. Diese kulturelle Vielfalt macht es auch für uns deutsche dualen Studenten interessant und reizvoll, wenn möglich, dort arbeiten zu können.", stellt Wiebke Fischer im Rückblick fest.











