(openPR) Eine Reihe von Erlebnisberichten soll unter diesem Titel begonnen und hoffentlich fortgesetzt werden – Gespräche sicher ganz persönlicher Art, aber so, dass nicht nur Zeitläufe dargestellt werden, sondern auch, wie Menschenleben von ebendiesen gestaltend beeinflusst wurden.
Am Dienstag, dem 18. September 2012 um 18.00 Uhr soll ein erster, ins Gespräch führender Bericht im Schloss Moritzburg stattfinden. Der Pfarrer i. R. Gottfried Braasch, Vorsitzender des Ranke-Vereins Wiehe und Mitglied der Ernst-Ortlepp-Gesellschaft, führt in die Jahre 1953 – 1956 und erzählt von seinem Erleben als Schüler in Merseburg, als Student in Leipzig mit Wohnsitz im Kreis Zeitz und für eine Weile in Zeitz – im nicht mehr existierenden Gebäude gegenüber der Post: diese Zeit war prägend für sein politisches und berufliches Leben in der DDR. Vielleicht entdeckt der eine oder andere Parallelen im eigenen Erleben; vielleicht schüttelt der eine oder andere den Kopf. In dieser neuen Reihe des Museums sollen Zeitzeugen berichten, informieren und zum Nachdenken anregen. Die Gesprächsrunde wird veranstaltet vom Museum Schloss Moritzburg Zeitz in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Burgenlandkreis und der Gesellschaft zur Förderung des Schlosses Moritzburg Zeitz e.V. Das erste Gespräch leitet Roland Rittig. Weitere Gespräche sind in Vorbereitung.
Museum Schloss Moritzburg Zeitz
Schlossstraße 6
06712 Zeitz
Museum Schloss Moritzburg Zeitz
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06712 Zeitz
Tel. 03441 – 21 25 46
Fax: 03441 – 61 93 91
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Über das Unternehmen
„Schloss Moritzburg an der Elster“ wurde 1657 bis 1678 im frühbarocken Stil erbaut. Es beherbergt in seinem Inneren die Wohnräume der Herzogsfamilie: das Tafelgemach, die Prinzengemächer, die privaten Wohnräume des Herzogs und der Herzogin sowie das Kirchgemach. In Führungen und museumspädagogischen Projekten wird das Leben „bei Hofe“ mit allen Sinnen erlebbar gemacht.
Die Ausstellung „Himmlisches Streben – Irdisches Leben“ informiert über die Geschichte der Stadt und der Residenz im 9. bis 16. Jahrhundert.
Auch das Deutsche Kinderwagenmuseum mit der größten Kinderwagensammlung Europas erwartet hier ihren Besuch.
Im Torhaus des Schlosses findet der Besucher das Kunst- und Museumspädagogische Zentrum „Johannes Lebek“, wo man neben aktuellen Ausstellungen auch eine offene Druckwerkstatt besichtigen kann.
Die historische Stiftsbibliothek zeigt in ihren Schauräumen Handschriften und Inkunabeln aus ihrem Bestand.
Der Dom St. Peter und Paul zählt zu den Sehenswürdigkeiten an der Straße der Romanik. Die gotische Hallenkirche erhebt sich über einer Krypta des frühen 11. Jahrhunderts, dem ältesten christlichen Sakralbau östlich der Saale. Im Inneren zeigt sie sich dem Besucher im Gewand des Barock.
Im Ergebnis der Ersten Landesgartenschau Sachsen-Anhalts 2004 liegt Schloss Moritzburg heute eingebettet in den wiedererblühten Schlosspark und ist Teil des landesweiten Tourismusprojektes „Gartenträume - Historische Parks in Sachsen- Anhalt“. Das zwölf Hektar umfassende Areal mit seinen Wasserläufen, historischen Bauten, einem Landschaftspark, Themengärten sowie modernen Kinderspielplätzen lädt zu Entdeckungsreisen und Erholung auf hohem Niveau ein.