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Streng. Einfuhlsam. Spielerisch. Walde Huth. Fotografien 1941 – 1965

05.09.201213:37 UhrKunst & Kultur
Bild: Streng. Einfuhlsam. Spielerisch. Walde Huth. Fotografien 1941 – 1965
Harald Kreutzberg, Solota?nzer, Esslingen am Neckar, 1952
Harald Kreutzberg, Solota?nzer, Esslingen am Neckar, 1952

(openPR) Die Hamburger Galerie Hilaneh von Kories zeigt vom 6. September 2012 bis zum 2. November 2012 eine Auswahl von 50 Fotografien von Walde Huth.

Die Kolner Fotografin (1923 – 2011) ist vor allem fur ihre Modefotografien aus den funfziger Jahren bekannt. Die Galerie prasentiert neben bekannten Motiven aus dem Modebereich vor allem bisher selten gesehene Vintage-Schatze aus dem Archiv der Fotografin.



Neben Sach-, Werbe- und Objektaufnahmen sind zahlreiche Portraitaufnahmen ausgewahlt worden. Darunter sind so prominente Zeitgenossen der Fotografin wie der Tanzer Harald Kreutz- berg, der Schriftsteller Ernst Junger oder der Kunstler Hanspeter Fitz, mit dem die Fotografin eng befreundet war.

Walde Huth war eine außergewohnliche Frau und vielseitig schopferische Kunstlerin und Foto- grafin. Ebenso phantasiebegabt wie energisch, spontan wie eigenwillig, poetisch wie beharrlich. Ihre Arbeiten sind gepragt von einem genauen Gespur fur eine ausgefeilte Inszenierung durch perfekte Lichtsetzung und grafische Gestaltung der Bildflache. Ob strenge Sachaufnahme, ein- fuhlsames Portrait oder spielerische Modeaufnahme: stets verstand es die Fotografin, den Blick des Betrachters zu fesseln.

Geboren wurde sie als Waldberta Huth im Januar 1923 in Stuttgart. Nach dem Schulabschluss hatte sie einen Traum: sie wollte Schauspielerin werden, doch sie folgte dem Rat des pragmati- schen Vaters, der selbst Ingenieur und begeisterter Amateurfotograf war. Mit 17 ging sie nach Weimar, um an der Hochschule fur angewandte Kunst und Handwerk bei Walter Hege, dem damals wichtigsten Architekturfotografen seiner Zeit, das Fotografenhandwerk zu lernen. Sehr schnell begreift sie, dass die Fotografie weit mehr als Handwerk ist. Mitten im Krieg besteht sie nach dreijahriger Lehrzeit die Prufung mit Auszeichnung. Um dem Zwangseinsatz zu entgehen, geht sie in das Agfa-Werk nach Wolfen, damals die fuhrende Entwick- lungsabteilung fur Farbfotografien. Zunachst widerwillig, denn „Farbe ist Kitsch“, so denkt sie, doch auch hier lernt sie schnell die Moglichkeiten der farbigen Bildgestaltung kennen und schatzen. Nach dem Krieg grun- det sie bald ihr erstes Studio, die „Kunstlerische Lichtbildwerkstatte“ in Esslingen. Ihr fotografischer Blick ist gepragt von der modernen Bild- sprache, die als „Neue Fotografie“ schon in den zwanziger Jahren ent- standen ist und unter subjektiven Vorzeichen die sachliche Fotografie der funfziger Jahre pragen soll. Ob Portrait oder Sachaufnahme: die Arbeiten der Fotografin zeichnen sich durch eine perfekte Gestaltung aus. Walde Huth ist eine Allround-Fotografin, das Angebot ihres Ate-
liers bietet von Portraits uber Theater- und Kunstaufnahmen auch Werbe- und Modefotografien an. Durch die Mode lernt sie die Welt kennen, kann reisen. Ihre beruhmtesten Aufnahmen entstehen in Paris. Hier fotografiert sie die Star-Mannequins der Zeit, allerdings nicht im Studio, sondern mitten im Stadtraum: vor dem Eiffelturm, an der Seine, im Wechsel und Kontrast zur Architektur und zum Leben in der Metropole. Schnell wird man auf die Fotografin, die nicht nur in deutschen Magazinen veroffentlicht, aufmerksam. Doch den Vertrag mit der Vogue lehnt sie ab, denn sie hat bereits ihren Mann kennen gelernt. Mit dem Architekturfotografen Karl Hugo Schmolz wird sie in Koln von 1958 bis zu seinem Tod 1986 das gemeinsame Atelierhaus-Studio „schmolz+huth“ fuhren. Neben den vielfaltigen angewandten Arbeiten bleibt Raum fur die freien Projekte. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die sie auch zum Verkauf des Atelierhauses zwingen, bleibt ihr jedoch eine Wohnung im ehemaligen Kellerlabor des Hauses. Walde Huth kann 2006 das gesamte Archiv des Studios „schmolz+huth“, sowie ihr komplettes eigenes fotografisches Werk an den Kolner Sammler Horst Glaser veraußern. Dieser Verkauf ermoglichte es auch, das Lebenswerk von Walde Huth zu sichten und zu katalogisieren. Stets energiegeladen, experimentierte Walde Huth bis ins hohe Alter mit neuen schopferischen Moglich- keiten der Fotografie. Sie stirbt bei einem Wohnungsbrand am 11.11.2011.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Kolner Archiv von Horst Glaser, der das fotografische Werk von Walde Huth und Karl Hugo Schmolz betreut. Die Hamburger Galerie-Prasentation der Vintage-Aufnahmen wird durch eine exklusive Modern Print-Edition mit sieben Modeaufnahmen erganzt.

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