(openPR) Essen, 05. September 2012
Am 1. September 2012 wurde sie feierlich eröffnet: die rund 250 Quadratmeter große neue Mensa des im Stadtzentrum von Schwerte gelegenen Ruhrtalgymnasiums. Die verantwortlichen Planer von Koschany + Zimmer Architekten KZA starteten bereits Ende September 2011 mit den ersten Planungen für die neuen Räume. Nach einem Baustart im Dezember des vergangenen Jahres konnte die fertiggestellte Mensa im August 2012 an den Bauherrn und die Schulleitung übergeben werden.
Gestaltung der Mensa
In enger Abstimmung mit Schüler- und Elternvertretern sowie dem Bauherrn, dem Bürgermeister der Stadt Schwerte, hatten die Architekten die räumlichen Qualitäten des zweigeschossigen Baus entworfen. Aufbauend auf einen Vorentwurf der Stadt Schwerte und korrespondierend mit dem Farbkonzept des zuvor energetisch sanierten Schulgebäudes sollte die neue Mensa vor allem eins werden: hell, freundlich, farbenfroh und von hoher Aufenthaltsqualität. Große Fensterflächen und orange gestrichene, wärmegedämmte Putzfassaden sind wesentliche Gestaltungselemente des Pfosten-Riegel-Erweiterungsbaus, dem Teile des Turnhallentraktes zugeschlagen wurden. Er beherbergt ab sofort einen Speiseraum, die Küche und Lagerraum der Mensa sowie einen Kleingüteraufzug.
Wohlfühl-Ambiente im Innenraum
Über eine Stahltreppe erreichen Schüler und Lehrer nun den Speiseraum in der oberen Etage des Gebäudes. „Hier orientiert sich unser Farbkonzept am Einrichtungsmobiliar der Mensa“, erklärt Scott Homberg, verantwortlicher Planer und Bauleiter von KZA. „Entsprechend haben wir uns bei der Wandfarbe für einen Gelb-Orange-Ton entschieden, der sich über Farbfelder verteilt zu den Raumecken und Fenstern hin immer weiter aufhellt.“ Grüner PVC Boden rundet das Gesamtbild ab, zur Zufriedenheit aller und mit dem richtigen Wohlfühl-Ambiente für die Schüler. „Ich habe beim Pausenstart die Schulkinder unsere neue Stahltreppe hinauf flitzen sehen. Sie haben offensichtlich jetzt schon die neue Mensa mit Begeisterung in Beschlag genommen“, freut sich Scott Homberg.
Energetische Sanierung der Schule und Turnhalle
Bereits von März 2011 bis April 2012 hatte das Team von KZA das Ruhrtalgymnasium und seine Turnhalle auf rund 5.200 Quadratmetern energetisch saniert. „Im Zuge des Konjunkturpakets haben wie die Außenhülle des Gebäudes aus den Jahren 1953, 1963 und 1982 mit einer neuen Wärmedämmung versehen“, betont Wolfgang Zimmer, Geschäftsführender Partner von KZA. „Wir haben auch einige Fenster und Türen ausgetauscht und die Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umgestellt.“ Dabei erneuerte das Büro KZA nicht nur die Heizungsanlage, auch Leitungen und Lichttechnik brachten sie auf den neusten Stand.
Gestalterisches Element
Wesentliches gestalterisches Element der Schulsanierung war das Farbkonzept der neuen wärmegedämmten Fassade. Die safrangelben und roten Stützen setzen sich deutlich ab von der leicht grauen Kratzputzfassade, die als Pfosten-Riegelkonstruktion ausgebildet ist. Die Schulhof- und Haupteingänge und Erker wiederum hat das KZA Team gestalterisch mit anthrazitfarbenen Fassadenplatten hervorgehoben. Besondere Akzente setzen die vier mal vier Meter großen Logos des Ruhrtalgymnasiums, die ein Stuckateur speziell in einer besonderen Listel-Putztechnik in den Oberputz eingearbeitet hat.













