(openPR) Das Weilroder Unternehmen Freund+Dirks, das seit 1983 Weiterbildungen im Bereich IT- und Business-Training anbietet, hat seinen Geschäftsbereich erweitert, um noch stärker auf aktuelle internationale Entwicklungen einzugehen. Mit Gründung der „Deutsch-Chinesische Akademie für modernes Management und angewandte Informatik – DCA Rhein-Main“ bietet Freund+Dirks ab 2013 eine drei- und eine sechs-monatige Ausbildung für deutsche und chinesische Manager.
Aktuell mit der Akademie-Gründung befasst, hat Dirk Dirks, Geschäftsführer des Unternehmens, bereits einen namhaften Beirat ins Leben gerufen und ein umfangreiches Dozenten- und Expertenteam etabliert. Die Akademie wird sich inhaltlich u.a. mit dem Spannungsfeld zwischen modernem Management und teilstaatlicher Planwirtschaft befassen. Es wird KnowHow und Faktenwissen aufgebaut, das sich ebenso mit deutschen Marktgegebenheiten wie Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden befasst, als auch mit politischen Machtstrukturen und Entscheidungsprozessen in China. Dazu ist für die DCA-Verantwortlichen ein intensiver fachlicher Austausch mit Experten unterschiedlichster Fachbereiche wesentlich, um den Rahmenlehrplan entsprechend abzustimmen.
So liegt es nahe, dass sich Dr. Stefan Ruppert (MdB) in seiner Heimatregion zu den Themen der DCA Rhein-Main informiert und inhaltliche Impulse gibt. Als Mitglied des Innenausschusses, Experte am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte und Rechtsanwalt, der sich bereits im Rahmen seiner Promotion mit dem Thema „Kulturkampf“ beschäftigte, konnte sich Ruppert am Mittwoch, den 29.08.2012 in Weilrod in die fachliche Diskussion einbringen und sich vom schlüssigen Konzept der Akademie überzeugen. Dirk Dirks präsentierte Ruppert die Ziele der Akademie und Jens Heuser, der die Vermarktung der Akademie verantwortet, stieg in die fachlichen Diskussionen ein.
„Wesentliche Akzente im Rahmenlehrplan sollten in der Vermittlung der dienenden Funktion marktwirtschaftlicher Strukturen liegen“, betont Dr. Ruppert. „So wie ich Marktwirtschaft sehe, muss sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und keinesfalls Selbstzweck zur Bereicherung Einzelner sein. Sie dient damit gleichzeitig unternehmerischer Freiheit als auch gesellschaftlicher Stabilität.“ Für Dr. Ruppert ist ein Mittel der sozialen Marktwirtschaft eine klare staatliche Ordnungspolitik, die den Wettbewerb sichert und zu große private Marktmacht in Kartellen und Monopolen verhindert. Ergänzend beschreibt Jens Heuser „Das interkulturelle Spannungsfeld zwischen China und Deutschland kann ein guter Motivator zur respektvollen Bedienung der Märkte darstellen“.
„Neben umfangreichen Gesprächen mit Vertretern aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden, fachlichem Management-Austausch und interkulturellen Diskussionen sind uns die unterschiedlichen politischen Sichtweisen deutscher und chinesischer Werte ein wichtiger inhaltlicher Impuls zur Erarbeitung des Rahmenlehrplans“, betont Dirk Dirks die Wichtigkeit des Austauschs.
Die feierliche Eröffnung der „Deutsch-Chinesische Akademie für modernes Management und angewandte Informatik – DCA Rhein-Main“ ist für den November geplant, die erste Lerngruppe wird im März 2013 erwartet.





