(openPR) Wiesbaden, 27. Oktober 2005 – Im Vorfeld des Hessischen Gründertags, der am 7. November in Wiesbaden stattfinden wird, hat der in Hessens Landeshauptstadt ansässige Internet-Dienstleistungsmarktplatz Die Auftragsbörse (www.die-auftragsboerse.de) heute darauf hingewiesen, dass viele Existenzgründer die Möglichkeiten der Kundengewinnung per Internet erheblich unterschätzen. Auch die mit Online-Verfahren verbundene Kalkulationssicherheit werde vielfach verkannt.
Nach Angaben der beiden Geschäftsführer Thomas Schlüter und Sebastian Koch, die Die Auftragsbörse im Sommer 2005 gegründet haben, hat eine stichprobenartige Befragung in Existenzgründerkreisen ergeben, dass nur die wenigsten Jungunternehmer wissen, welche wirtschaftlichen Chancen ihnen durch Online-Auftragsvergaben und -Auftragsannahmen erwachsen können. Die zwar nicht repräsentative, dennoch aussagekräftige Erhebung zeige, dass selbst jene Befragten, die sich im Dienstleistungssektor selbstständig gemacht haben, kaum Kenntnisse über Internet-Dienstleistungsportale vorweisen könnten; „dabei richtet sich das Gros dieser Web-Plattformen gerade an Auftraggeber und Auftragnehmer im Dienstleistungsbereich“, so Thomas Schlüter.
Die Auftragsbörse-Gründer betonten, zwar sei es das gemeinsame Ziel aller Online-Dienstleistungsmarktplätze, Auftraggeber und Auftragnehmer mittels Ausschreibungsverfahren und Umgekehrter Auktionen zusammenzubringen, dennoch sollten Existenzgründer die diversen Dienstleistungsmarktplätze gerade unter Kostengesichtspunkten genau miteinander vergleichen: Ob beispielsweise der Abruf aller relevanten Informationen über einen attraktiven Auftrag für den interessierten Dienstleister kostenlos oder aber mit festen monatlichen Gebühren verbunden ist, sollte nach Ansicht der beiden Geschäftsführer ebenso ein ausschlaggebendes Kriterium sein wie die Frage, ob die Annahme eines Auftrags kostenpflichtig ist. Sebastian Koch: „Existenzgründer müssen ihr Startbudget möglichst effizient einsetzen und diesen Finanzmitteleinsatz zudem exakt kalkulieren können; manche Dienstleistungsportale leisten hierbei wertvolle Unterstützung.“
Neben der Frage der Nutzungsgebühren spiele es im Hinblick auf die Qualität der zu erbringenden Leistung eine wichtige Rolle, ob der Auftraggeber nach Ablauf der Angebotsfrist „seinen“ Dienstleister frei auswählen könne oder er sich zwangsweise mit dem günstigsten, unter Umständen jedoch nur zweit- oder drittbesten Anbieter zufrieden geben müsse. „All diese Merkmale gilt es zu beachten“, so Thomas Schlüter und Sebastian Koch abschließend, „weshalb wir insbesondere an alle Beratungsstellen für Existenzgründer appellieren, die Vorteile und die Erfolgskriterien der Nutzung von Internet-Dienstleistungsportalen gerade unerfahrenen Jungunternehmern zu vermitteln.“
Die Auftragsbörse (www.die-auftragsboerse.de) ist eine Internetplattform, auf der Dienstleistungen aller Art vermittelt werden. Auftragnehmer und Auftraggeber finden zueinander, indem die einen Gebote auf die von den anderen eingestellten Aufträge abgeben. Im Wege Umgekehrter Auktionen können dadurch – Vorteil für die Auftraggeber – die günstigsten Preise für die Ausführung der Dienstleistungen erzielt werden; der Vorteil für die Auftragnehmer liegt in der Gewinnung neuer Kunden. Größtmögliche Transparenz und Fairness für beide Seiten stehen im Mittelpunkt. Neben dem Handwerk zählen beispielsweise auch IT- und Marketing-Services zu den an der Auftragsbörse gelisteten Diensten. Als einziger Online-Marktplatz für Dienstleistungen fokussiert sich Die Auftragsbörse auf einen regionalen Schwerpunkt: das Rhein-Main-Gebiet. Die Auftragsbörse wird von der ilexius GmbH (Wiesbaden) betrieben, die Anfang 2005 von Sebastian Koch (angehender Wirtschaftsinformatiker) und Thomas Schlüter (Betriebswirt in spe) gegründet wurde.










