(openPR) Wie der ADAC meldet, sind die Preise für Diesel und Superbenzin in den vergangenen Tagen auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Mit rund 1,69 Euro für den Liter Super E10 wurde die alte Rekordmarke überschritten, auch Diesel ist so teuer wie nie zuvor. Der Anstieg trifft nicht nur Urlaubsreisende sondern vor allem auch die Selbständigen in Deutschland. Fahrten zu Kunden werden unbezahlbar.
Die aktuellen Rekordpreise für Benzin belasten zunehmend die Unternehmerinnen und Unternehmer in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Präsidentin des BDS Rheinland-Pfalz und Saarland Liliana Gatterer erklärt dazu:
„Die Benzinpreise sind mittlerweile in einer Dimension angekommen, die es Selbständigen kaum noch ermöglicht ihre Kunden vor Ort zu betreuen. Stellen Sie sich den Versicherungsmakler vor, der seine Kunden zu Hause besucht. Dieser kann ja nicht auf einmal mit dem Fahrrad losfahren, nur weil das Benzin so teuer ist. Denken Sie an die vielen Handwerker, die auch an den heißen Tagen hart arbeiten müssen. Um ein Dach zu decken oder einen Boden zu verlegen muss ich eben zum Kunden fahren. “
„Wir können und wollen die Preissteigerungen nicht einfach an den Endverbraucher weitergeben. Die gestiegenen Kosten bleiben direkt an den Selbständigen hängen. Denken Sie an Fahrschulen, die können ihre Preise ja nicht ständig erhöhen, wenn der Benzinpreis steigt. Es ist jetzt an der Zeit, dass die Politik sich mit diesem Problem beschäftigt und Lösungen liefert. Schließlich verdient der Staat über die Steuern bei jeder Preiserhöhung kräftig mit“, sagt Präsidentin Gatterer mit Blick auf die neuen Preisrekorde an den Tankstellen.








