(openPR) Harzer Hinterwald Kampagne sucht Macher und Nachahmer
Bad Harzburg (fpr). Der Harz befindet sich in einem Dornröschenschlaf und wartet darauf, als touristische Perle wachgeküsst zu werden. Da es dafür mehr als nur einen Prinzen braucht, hat Dirk Junicke aus Bad Harzburg die Harzer Hinterwald Kampagne ins Leben gerufen. Die Harzer sind anders als alle anderen: skurril, eigentümlich und etwas schräg, doch vor allem liebenswert. Das macht die Region einzigartig in der ganzen Welt. In Zeiten austauschbarer Angebote punktet der Harz mit seiner Eigentümlichkeit. Für die Harzer Hinterwald Kampagne werden Macher gesucht, die mit Heimatliebe, Humor, Ideen und etwas Mut den Harz nach vorne bringen wollen.
Während anderenorts viel Geld für Imagekampagnen ausgegeben wird, denen letztendlich die Akzeptanz in Städten und Regionen fehlt, bestreitet die Harzer Hinterwald Kampagne einen anderen Weg. Dirk Junicke als Macher und Initiator fängt einfach erst mal an und setzt Ideen um, deren Nachahmungen empfohlen und gewollt sind. So ist das neu eröffnete Plumbohms Bio-Suiten Hotel in Bad Harzburgs Bummelallee erstes Vorzeigeobjekt der Harzer Hinterwald Kampagne – und setzt das neue Harz-Gefühl gekonnt in Szene.
All das, was Harz-Kritiker in der Region typischerweise erwarten, bietet das Plumbohms: Eichenmöbel, das Hirschgeweih an der Wand, Landschaftsbilder, Kitsch und Schnickschnack. Und doch ist es anders: gemütlich und modern, schräg und liebenswert, skurril und witzig. Viel Harzer Holz wurde hier verarbeitet, der Bücherschrank gefüllt mit einer handverlesenen Bücherauswahl steht neben dem modernen Sofa, kleine kuriose Details sorgen für ein stetes Schmunzeln bei den Urlaubern. Sein Engagement in der bis dato unbekannten Welt der Hotellerie sieht der Bauherr als Bekenntnis zur Zukunft des Harzes.
Den Harz authentisch präsentieren, sich von schlechten Dingen verabschieden dürfen, Miesepetrigkeit keine Chance geben sondern humorvoll in eine zu gestaltende Zukunft blicken und „merk-würdige“ Eindrücke schaffen: Das ist Anliegen der Harzer Hinterwald Kampagne, die unkonventionell die Region zu einem qualitativen Wachstum verhelfen will – sowohl touristisch als für die Heimatliebe. Mitstreiter hat Dirk Junicke auch schon gefunden: So baut er gemeinsam mit Harald Leiste die traditionelle Waldgaststätte Marienteich-Baude oberhalb Bad Harzburgs zur einem Fleischerei-Gasthof mit Hofladen aus. Typisch Harzer Produkte aus der ganzen Region sollen hier zum Einsatz kommen. Ein weiterer Stützpunkt auf dem Weg zur gelebten Hinterwald Kampagne, die an keinerlei politischen oder persönlichen Grenzen halt macht. Eine Aktion, die auf Nachhaltigkeit und Identität setzt und mittelfristig zu einem Best-Practice-Beispiel im Deutschlandtourismus avancieren kann.











