(openPR) Insbesondere Frauen ab dem 30. Lebensjahr leiden vermehrt unter Cellulite. Es wird davon ausgegangen, dass etwa 90 % der Frauen in Deutschland, die dieses Alter erreicht haben, mit Cellulite „kämpfen“. Die unschönen Dellen in der Haut an Oberschenkel, Po, Bauch oder Oberarmen sind aber genau genommen keine Krankheit. Die Bezeichnung „Cellulitis“ oder „Cellulites“ sind daher medizinisch nicht korrekt, da es sich um keine Entzündung, wie beispielsweise Neurodermitis handelt. Für die betroffenen Frauen macht das allerdings keinen Unterschied, da die „Orangenhaut“ zwar keine physischen Leiden verursacht, dafür aber einen Teil der Psyche, das Selbstwertgefühl, strapaziert. Der Fakt, dass hauptsächlich Frauen, aufgrund ihres zum Mann verschiedenen Fettgewebes, betroffen sind, macht kaum einen Unterschied, wird der Wert der Frau in der modernen Gesellschaft doch nahezu ausschließlich an deren Äußerem bemessen.
Was kann präventiv und behandelnd gegen Cellulite unternommen werden?
Eine Standardmaßnahme gegen die ungeliebten Hautdellen ist ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung und ausgewogener Ernährung. Der (weitgehende) Verzicht auf Tabak, Alkohol und Koffein wirkt sich ebenfalls positiv auf den Körper aus. Die Grundannahme dieser „Behandlungsmethode“ ist, dass ein gesunder Körper selbstständig gegen Cellulite vorgeht, also die betroffenen Hautschichten und –stellen glättet. Faktisch gibt es jedoch keine präventive oder repressive Behandlungsmethode, die zu wissenschaftlich nachprüfbaren Erfolgen führt. Dies liegt u.a. daran, dass die Neigung zu Cellulite hormonell bestimmt ist. Das weibliche Sexualhormon Östrogen ist hauptverantwortlich für die Entstehung der Dellen in der Haut. Da die Hormonproduktion bei jedem Menschen individuell ist, können keine Standardmethoden angewandt werden. Daher ist die Liste möglicher Präventionsmaßnahmen lange, ebenso deren Erfolgsgeschichten und leider auch die Fehlschläge. Von Massagen mit Bürsten über Cremes und Wechselbäder bis hin zu Ultraschallwellen und Vakuumbehandlungen ist alles dabei, die Liste lässt keine Wünsche offen.
Auch die Wellness- und Beautyindustrie hat das Thema „Cellulite Behandlungen“ schon seit langem für sich entdeckt und bietet die kreativsten Möglichkeiten zum „Kampf gegen die menschliche Orange“ an. Die Homöopathie mischt ebenfalls mit verschiedenen Entschlackungskuren mit, und wo Naturheiler und asiatische Wellnessgurus zu Werke gehen, kann selbstverständlich auch die ästhetisch-plastische Chirurgie helfen, beispielsweise mit Fettabsaugung. Was jetzt wirklich hilft und was Quacksalberei ist, da kann evtl. der einfache Hausarzt Tipps geben.








