(openPR) Langenfeld, 24. Oktober 2005. Mehr als hundert Interessierte kamen der Einladung der Orthomol GmbH nach, sich über das Lehrstellenangebot zu informieren und hinter die Kulissen zu schauen. 2006 werden neben Industriekaufleuten erstmals auch Chemielaboranten ausgebildet. Schüler, welche den Schnuppertag verpasst haben, sich aber für Gesundheit interessieren, können sich noch bis zum Jahresende 2005 bewerben. Das pharmazeutische Unternehmen wird 2006 bis zu fünf neue Auszubildende einstellen.
„Eine breite und fundierte Ausbildung ist uns sehr wichtig. Daher lernen unsere Azubis alle Unternehmensbereiche kennen, erarbeiten selbstständig Projekte und werden kontinuierlich betreut.“ betont Gesche Hugger, Leiterin der Personalabteilung. Wie das konkret aussieht, stellten die neun Auszubildenden der letzten drei Jahrgänge in Vorträgen und einem selbstgedrehten Video vor. Während der dreijährigen Lehre zu Industriekaufleuten, lernen die jungen Leute jede Abteilung kennen. Produktion, Vertrieb, Marketing und Finanzbuchhaltung sind nur einige Stationen. Praktische Mitarbeit im Lager oder auch selbstständige Konzeption und Präsentation von Marketingmaßnahmen, zum Beispiel für Apotheken, gehören genauso dazu wie die schulische Ausbildung. Auch begleitende Zusatzqualifikationen, wie zum Beispiel Englisch Handelskorrespondenz mit IHK-Prüfung, können erworben werden.
Chemielaboranten neu an Bord
Durch das neue und größere Labor der Qualitätssicherung, können ab nächstem Jahr erstmals auch Chemielaboranten ausgebildet werden. „Aufgrund der dreieinhalbjährigen Ausbildungszeit und den komplexen Inhalten können wir nur alle zwei Jahre, dafür aber dann auch zwei junge Menschen einstellen,“ sagt Dr. Ralf-Siegbert Hauck zum neuen Ausbildungszweig.
Einige der jungen Besucher nutzten die Chance, gaben ihre Bewerbungen persönlich ab und fühlten ihren potentiellen Kollegen auf den Zahn. Die Auszubildenden und mehrere Abteilungsleiter standen ausführlich Rede und Antwort. Viele Fragen drehten sich um die Ausbildungsdauer, die bei guten Noten um je ein halbes Jahr verkürzt werden kann, praktische Inhalte oder was der „ideale“ Bewerber mitbringen muss. Hierzu meinte Gesche Hugger, „Nicht so sehr die Noten, als die Persönlichkeit sind uns wichtig. Der Auszubildende sollte Flexibilität, Kreativität und eine angenehme Art des Umgangs haben, damit er sich im Team wohlfühlt. Und ein gewisses Interesse an Gesundheit sollte da sein.“
In der abschließenden Besichtigung der Produktion bekamen die Gäste einen Eindruck, wie aus einem 600 Kilogramm schweren Sack Granulat schließlich verkaufsfertige Tagesportionen und Packungen von Orthomol Produkten entstehen. Die großen Abfüllmaschinen, das Hochregallager, aber auch das Labor der Qualitätssicherung standen mit auf dem Programm. Zum Schluss gab es noch eine Tüte mit Informationen zu Orthomol, kleinen Geschenken und Produktproben.
Die Idee für mehr Gesundheit
Die Firma Orthomol wurde 1992 gegründet, wächst stetig und beschäftig aktuell mehr als 300 Mitarbeiter. Das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen, zuletzt mit dem NRW-Unternehmerpreis für Innovationen, ist eines der führenden im Segment der Orthomolekularen Ernährungsmedizin. Es entwickelt und vertreibt ausgewogen dosierte und indikativ zusammengesetzte Mikronährstoff-Kombinationen als Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (ergänzende bilanzierte Diäten), bzw. Nahrungsergänzungsmittel. Die Kombinationen bestehen u.a. aus Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen, die auf unterschiedliche Indikationen und Lebenssituationen zugeschnitten sind. Sowohl die Entwicklung als auch die Herstellung der Premiumprodukte erfolgen nach höchsten Qualitätsstandards (HACCP). Orthomol Produkte sind nur in Apotheken erhältlich.







