(openPR) Hamburger Softwarehaus bringt mit Simufact.forming 11 und Simufact.welding 3.1 zwei neue Releases seiner Simulationslösungen an den Markt
Das Hamburger Softwareunternehmen Simufact Engineering stellt ab sofort die neuen Versionen seiner Simulationssoftware Simufact.forming und Simufact.welding zur Verfügung. Mehr Funktionalität für ein vergrößertes Einsatzfeld bei zugleich vereinfachter Bedienerführung – so lautet das Credo für die neuen Softwareversionen, die für die Auslegung und Optimierung von Produktionsprozessen in der Metallverarbeitung zum Einsatz kommen.
Unternehmen, die verschiedene Fertigungsprozesse in der Prozesskette (vom Halbzeug zum Bauteil) miteinander verknüpfen wollen, kommen mit den neuen Simufact Software-Releases dem Ziel einer ganzheitlichen Betrachtung und prozessübergreifenden simulatorischen Abbildung gesamter Prozessketten wieder ein Stück näher. Mit seinen Simulationslösungen deckt Simufact alle wesentlichen Produktions- und Fügeprozesse ab – vom Schmieden über die Kaltmassivumformung, Walzen, Blechumformung, mechanisches Fügen bis hin zur Wärmebehandlung und dem Schweißen. Standardisierte Schnittstellen unterstützen die Kunden dabei, die Simufact-Lösungen schnell und zuverlässig in vorhandene CAD-/CAE-Umgebungen zu integrieren.
Einen großen Schritt nach vorne macht Simufact bei der Integration von Materialdaten in die Simulation von Umform- und Fügeprozessen: Simufact.forming 11 und Simufact.welding 3.1 erschließen dem Anwender nicht nur eine Vielzahl von neuen, experimentell ermittelten Materialdaten, sondern ermöglichen mit der Anbindung an JMatPro® den Zugang zu qualitativ hochwertigen analytischen Materialdaten zugunsten einer deutlich höheren Genauigkeit der Simulationsergebnisse.
Simufact.forming 11 – professionelle Umformsimulation
Simufact.forming ist eine etablierte Simulationslösung für mechanische Umform- und Fügeprozesse. Das Software-Release Simufact.forming 11 enthält neue Module für die speziellen Verfahren Ringwalzen und Freiformschmieden. Anwendungsspezifische Funktionen wie zum Beispiel die vollautomatische Abarbeitung eines kompletten Stichplanes beim Freiform- oder Radialschmieden oder die Berücksichtigung herstellerspezifischer Kinematikkonzepte beim Ringwalzen helfen dem Anwender, alle denkbaren Prozesse und Rahmenbedingungen dieser Fertigungsverfahren zu modellieren und zu simulieren. Die Möglichkeiten der ergebnisabhängigen kraft- und weggesteuerten Prozessregelung sowie die optionale verfahrensabhängige Berechnung der Gefügeumwandlung während des Umformens machen die neuen Spezialmodule zu unentbehrlichen Werkzeugen für Unternehmen, die die Verfahren Ringwalzen und Freiformschmieden einsetzen.
Für Fügetechniker besonders interessant: Das Release 11 berücksichtigt nun auch Klebstoffe und Hochgeschwindigkeitseffekte, die in der modernen Fügetechnik weiter an Bedeutung gewinnen.
Simufact.forming 11 erleichtert dem Werkzeug- und Prozessentwickler die tägliche Arbeit über verbesserte Vernetzungs- und Auswertemöglichkeiten. Das neue Feature "Optimierung" gestattet die komfortable Untersuchung von Prozessvarianten und bringt dem Anwender hohe Zeitersparnis bei der Definition der besten Prozessauslegung. Hervorzuheben sind zudem die flexiblere Beschreibung von thermo-physikalischen Rand- und Anfangsbedingungen sowie das automatisierte Reporting im Pre- und Postprocessing.
Für mehr Flexibilität und Realitätsnähe in der Abbildung der Prozesskette sorgt die effiziente Simulation von praxisrelevanten Wärmebehandlungsprozessen - unabhängig davon, ob diese vor, während oder nach der Umformung stattfinden.
Simufact.welding 3.1 – mehr als nur Schweißsimulation
Simufact.welding 3.1 ermöglicht die Simulation von verschiedenartigen Schweißverfahren. Modernste Solvertechnologie und ein bedienerfreundliches Gesamtkonzept gestatten effektive Schweißfolgenberechnungen und realitätsnahe Verzugsvorhersagen der Bauteile und dies unter Berücksichtigung von Gefügeumwandlungen. Neu ist die Kopplung von Simufact.welding mit Simufact.forming und somit die Verbindung unterschiedlicher Prozessketten. Dadurch können dem Schweißen vor- bzw. nachgelagerte Prozesse effizient in die numerische Betrachtung integriert werden. Der einfache Datentransfer lässt nicht nur die Berücksichtigung der Umformhistorie, sondern auch Festigkeitsanalysen der simulierten Schweißnähte zu.
Weitere neue Features sind die Berechnung von Phasentransformation und Phasenanteilen sowie die automatische Abbildung von Schweißzusätzen. Mit Simufact.welding 3.1 erschließt sich dem Anwender eine einfache, komfortable Modellierung noch komplexerer Schweißpfade; auch die Simulation von Mehrlagen-Schweißen deckt die neue Softwareversion nun ab. Nicht zuletzt bietet das neue Release eine verbesserte Kontaktberechnung für prozessbedingte Spaltbildung während des Schweißens.
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