(openPR) Autopiercing ist globales Produkt geworden
Damit hatte Erfinder Heiner Ehlers nicht gerechnet, als er im November 2004 das für einen Delmenhorster Autolackierbetrieb als Marketingidee konzipierte Produkt der Öffentlichkeit vorstellte. Zwischenzeitig gibt es das kreative Schmuckstück in Australien, Taiwan und in Argentinien.
„Nicht alle Anbieter des Piercings arbeiten dabei mit uns zusammen“, so Ehlers. Nachdem ein Lackierbetrieb in der Nähe von Bamberg über einen Strohmann kurz nach der Markteinführung ein Muster in Delmenhorst bestellte, brachte er ein geringfügig verändertes Produkt unter dem Namen Fahrzeugpiercing auf den Markt. Ein taiwanesischer Autozulieferer informierte sich zunächst mit netten Fragen und hochauflösender Digitalkamera auf der Tuningmesse in Essen und bietet nun sein Hood Show Case (Haubenschaukasten) seinen Kunden im fernen Asien an.
„Die Mitbewerber tragen – wenn auch ohne besonderen Anspruch und persönlichen Stil - dazu bei, das sich das Autopiercing als gediegenes Assessoiree für die Autos von Individualisten weltweit immer mehr durchsetzt,“ kommentiert Ehlers die Situation.
Die Brilliant Mobile Design aus Delmenhorst produziere das hier entstandene Produkt nach wie vor in Handarbeit mit viel Liebe zum Detail. Ehlers hält die Idee zwischenzeitig für voll ausgereift und berichtet auch von überaus lehrreichen Erfahrungen, als einige der ersten Piercings den erheblichen Temperaturunterschieden am Fahrzeug noch nicht recht standhalten wollten und sich Kondenswasser unter der Scheibe bildete.
Mit einem neuen Klebe- und Vakuumverfahren seien diese Kinderkrankheiten nachhaltig beseitigt worden und seither die Kunden auch rundum zufrieden.
Die Entwickler aus Delmenhorst haben alle Produkte der Mitbewerber besorgt und sie sind doch recht gelassen, dass sie in puncto Qualität und Wertbeständigkeit nicht allzu viel zu befürchten haben.
In Zusammenarbeit mit Zubehörspezialisten aus Österreich wird es ab November eine günstigere Version des Autopiercings aus Delmenhorst geben, um den Mitbewerbern im niedrigeren Preissegment offensiv Paroli zu bieten. Die sog. „Basic-Line“ der Brilliant Mobile Design wird aus etwas preiswerterem Material zusammengesetzt und sie soll wegen der günstigeren Löhne in China produziert werden. Das Ur-Autopiercing ist - und bleibt die „Premium Edition“ und es wird auch weiterhin von zwischenzeitig vier Mitarbeiterinnen nach individuellem Kundenwunsch in Delmenhorst gefertigt.
In Europa gibt es zwischenzeitig rund siebzig offizielle Einbaufachbetriebe. Lizenzen bestehen mit Importeuren aus Estland, der Schweiz, Australien und Neuseeland.















