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Autoren: Vorsicht bei Pseudoverlagen

28.06.201211:35 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Münster, 28. Juni 2012 – Seriosität vorgaukeln und unbedarften Autoren das Geld aus der Tasche ziehen: so gehen viele Zuschussverlage vor. Monsenstein und Vannerdat warnt vor der massiven Abzocke, die sich im Zeitalter von Books on Demand kein Autor mehr antun muss.



Wer "Verlag" im Namen trägt, dem vertraut man, mit dem macht man Geschäfte. Das trügt, denn die schwarzen Schafe der Zunft, die Pseudoverlage, allesamt Zuschussverlage, sind meist auf Abzocke aus. Die Verlagsbranche weiß es, gebeutelte Hobby-Autoren wissen es, die Gerichte wissen es, und doch ist ihnen das Handwerk kaum zu legen, denn sie gehen juristisch wasserdicht vor. Und auf ihr Geschäftsmodell fallen unerfahrene Autoren immer wieder rein.

Ihre Masche ist einfach: mit meist klangvollen Namen geschmückt ködern sie Autoren, rühmen ihr Werk, skizzieren eine glänzende Zukunft und locken mit TV-Auftritten, Lesungen und internationalen Buchmessen. Der Wermutstropfen wartet im Kleingedruckten: der Autor muss zahlen. Solche Zuschussverlage verlangen nicht nur die Überschreibung der Autorenrechte, sondern auch eine Beteiligung an den Druckkosten – wenn nicht gleich die komplette Kostenübernahme. Und die Leistungen fallen am Ende nicht immer so aus, wie sie angepriesen wurden: aus dem TV-Auftritt wird schnell ein billiges Video auf einer unbekannten Website, und die "Lesung auf der weltgrößten Buchmesse" entpuppt sich nicht selten als Podest am Gang, von dem aus der bemitleidenswerte Autor versuchen darf, die vorbeiströmende Besuchermenge für sein Werk zu begeistern.

Es gibt weitere Taschenspielertricks: Vertragsklauseln sichern oft eine hohe Tantieme zu – aber erst nach 500 verkauften Exemplaren, so dass ein Hobby-Autor meistens leer ausgeht. Und die vereinbarten 1.000, 2.000 oder mehr, vom Autor finanzierten Druckexemplare: werden sie wirklich gedruckt? Oder nur ein paar Dutzend oder hundert? Wer will das schon nachzählen? Wenn die Bücher nach einigen Jahren angeblich eingestampft werden sollen, wird dem Autor angeboten, die Restbestände zu einem vergünstigten Preis aufzukaufen, sonst würden die Bücher in der Papiertonne landen. Manch ein Autor bringt das nicht übers Herz – und zahlt ein zweites Mal.

Seriöse Verlage gehen anders vor. Sie übernehmen die Vorfinanzierung der Veröffentlichung und gehen somit auch das wirtschaftliche Risiko ein. Die Zusammenarbeit mit den Autoren beruht auf Vertrauen, es gibt keine falschen Versprechen und die Verträge sind fair.

"Es ist erschreckend, wie viele dieser Unternehmen vorgehen und unbedarften Autoren etwas vorgaukeln, was sie niemals bekommen", erklärt Johannes Monse, Mitbegründer und Geschäftsführer von Monsenstein und Vannerdat in Münster. "Sicher gibt es, gerade im wissenschaftlichen Bereich, auch seriöse Zuschussverlage, um ganz sicher zu gehen, empfehlen wir aber jedem Autor: Finger weg von Druckkostenzuschussverlagen."

Die Entscheidung fällt nicht schwer, denn glücklicherweise ist kein Autor mehr auf Zuschussverlage angewiesen: im Zeitalter von Books on Demand haben sie sich überlebt. Mit dieser Technologie ist der Buchdruck nicht nur sehr günstig, sondern auch sehr flexibel: Autoren müssen ihre Bücher nur dann drucken, wenn sie bestellt sind – und das kann im Zweifel nur ein einziges Exemplar sein.


Diese Presseinformation kann auch unter www.brandmacher.de abgerufen werden.

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