(openPR) Die LHG Würzburg im Gespräch mit der WVV
Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Würzburg traf auf die Würzburger Verkehrsvertriebe (WVV) in Person von Herrn Bernd Karl. Mit dem stellvertretenden Betriebsleiter der Würzburger Straßenbahnen diskutierte die LHG über die ÖPNV-Situation in Würzburg aus studentischer Sicht.
LHG-Vorsitzender Alexander Bagus begrüßt die Ankündigung, dass voraussichtlich schon ab dem Wintersemester 2012/13 die Linie 14 über das Hubland nachts zurück in die Stadt fahren sollen. „So können die Studenten, die in der Universitätsbibliothek noch lernen, auch nach Mitternacht noch auf direktem Wege in die Stadt zurückfahren. Die Beseitigung dieses Mangels ist dringend notwendig“, so der 28-jährige Promotionsstudent.
Auch die neue Strecke der Linie 114, die dann bis zum Wolfgang-Adami-Bad führen soll, hält Bagus für einen wichtigen Schritt. „Die Anbindung der Hochschulstandorte am Hubland, aber auch die dortigen Wohnheime werden so weitaus besser angebunden“, lobt Bagus.
Was die Weiterzahlung des Semestertickets während eines Auslandsaufenthalts angeht, stellt Bagus klar: „Die WVV ist dafür nicht verantwortlich. Der Hebel muss hierbei an einer ganz anderen Stelle angesetzt werden“, erklärt der LHG-Vorsitzende mit Blick auf das Studentenwerk. „Es kann auf jeden Fall nicht sein, dass Studenten für etwas zahlen, dessen Nutzung ihnen von vornherein aufgrund von Abwesenheit verwehrt ist. Wer das verlangt, hat ein fragwürdiges Verständnis von Gerechtigkeit und Solidarität“, unterstreicht Senatskandidat Bagus.
Die Unwirtschaftlichkeit der Nachtbuslinien, die getestet wurden, bedauert Bagus genauso wie das Desinteresse möglicher Sponsoren und erklärt abschließend: „Dafür regen wir an, die Strecke der Linie 90 auszuweiten, damit auch das Frauenland, eventuell auch das Hubland angebunden wird.“













