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Soziale Unternehmer sind der Motor der gemeinsamen Zukunft

(openPR) Ökoenergieversorger Polarstern bringt soziale Innovationen in den Energiemarkt, Mitglied der Social Entrepreneurship Akademie

München, 21.06.2012 – Bei großen Herausforderungen unserer Zeit gibt es viele, die reden und nur wenige, die handeln. Auch rund um den aktuell stattfindenden Erdgipfel in Rio de Janeiro wird die Forderung lauter, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. Soziale Unternehmer wie zum Beispiel der Ökoenergieversorger Polarstern gehören für Experten dabei zu den wichtigsten Treibern unserer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung. Genau, weil sie handeln. Sie sind gewissermaßen der Motor einer gemeinsamen Zukunft. Professor Markus Beckmann, Leiter des Instituts Centre for Sustainability Management an der Leuphana Universität Lüneburg, erklärt warum: „Sie aktivieren die Veränderungsfähigkeit der Gesellschaft durch konkrete und vor allem überzeugende und glaubwürdige Angebote. Damit geben sie praktische Impulse und ermöglichen und motivieren so individuelles Handeln.“ Und dass es genau diesen persönlichen Einsatz jedes Einzelnen braucht, darin sind sich über 70 Prozent der Deutschen einig. So lautet das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentiven GfK-Umfrage.



Seit Sommer 2011 bringt das soziale Unternehmen Polarstern den Energiemarkt in Bewegung. Der Ökoenergieversorger ist der erste, der mit seinen Produkten die weltweite Energiewende angeht. Das heißt, er fördert für jeden Kunden den Ausbau erneuerbarer Energien nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Entwicklungsländern. Sie sollen direkt auf regenerative Energien umsteigen, ohne den Umweg über Kohle und Atom zu gehen. Außerdem bietet Polarstern bundesweit als erster Ökoenergieversorger neben einem 100 Prozent Ökostromprodukt, auch einen 100 Prozent Ökogastarif aus Reststoffen. „Das ist ein wichtiger Meilenstein, um den um knapp zehn Jahre hinterher hinkenden Ökogasmarkt voranzubringen“, sagt Florian Henle, Mitgründer von Polarstern. Seit Anfang 2012 ist Polarstern Mitglied der Social Entrepreneurship Akademie, einer Netzwerkorganisation der vier Münchner Hochschulen.

Mit sozialen Innovationen die Welt verändern
Global, komplex, vernetzt – so lässt sich unsere Gesellschaft und Wirtschaft beschreiben. Das alles irgendwie zusammenhängt kommt in sozialen Innovationen zum Ausdruck. Entwickelt und realisiert oftmals von sozialen Unternehmern, den so genannten Social Entrepreneuren, sollen sie einen Wandel forcieren, der gleichzeitig einen gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen bringt. Die Europäische Union sieht in sozialen Unternehmern wichtige Akteure, weil sie Aufgaben erfüllen, die aktuell weder vom Markt, noch von der öffentlichen Hand wahrgenommen werden. Dazu „brechen“ sie mit alten und oft verkrusteten Strukturen und verleihen den Märkten einen neuen Schwung. Sie sind Vorreiter mit Vorbildcharakter für den Markt.

Polarstern forciert soziale Ansätze im Energiemarkt
Der Ökoenergieversorger Polarstern hat sich zum Ziel gesetzt, mit Energie die Welt zu verändern. Die drei Gründer, Jakob Assmann, Florian Henle und Simon Stadler sehen es dringend an der Zeit, einen weltweiten Ansatz im Ökoenergiemarkt zu verfolgen. Sie verknüpfen ihr Angebot an 100 Prozent Ökostrom und 100 Prozent Ökogas mit der Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Energie. „Wir teilen uns alle eine Umwelt und ein Klima. Da reicht es nicht allein regional oder national zu denken und zu handeln“, erklärt Florian Henle den Polarstern-Ansatz. „Mit unserem Engagement helfen wir, den steigenden Energiehunger aufstrebender Länder auf das richtige Gleis zu setzen.“ Polarstern unterstützt für jeden Kunden pro Jahr eine Familie beim Bau einer eigenen Mikro-Biogasanlage. Betrieben mit menschlichen und tierischen Fäkalien reduziert sie zusätzlich Schmutz, Gestank und Krankheiten. Auch der schädliche Rauch von offenen Feuerstellen in den Räumen wird vermieden. Durch ihn sterben laut Angaben der WHO weltweit über 2.000 Kinder pro Tag.
Eine weitere Innovation hat Polarstern im Ökogasmarkt entwickelt. Als erster Energieversorger bieten das Unternehmen Haushalten bundesweit wettbewerbsfähiges 100 Prozent Ökogas aus Reststoffen. Bisher dominieren am Markt aus Kostengründen Angebote mit einem Biogasanteil von fünf bis 20 Prozent. Ein neues Produktkonzept ermöglicht es Polarstern, seinen Ökogastarif bis zu 44 Prozent günstiger anzubieten als aktuelle Vergleichsangebote. Gefördert wurde das Unternehmen bei der Entwicklung des Ansatzes vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Europäischen Sozialfonds. Zertifiziert ist das Produkt von TÜV Nord mit dem Siegel ‘geprüftes Bioerdgasprodukt’. “Im Grunde übertragen wir das etablierte Handelssystem des Strommarktes auf den Gasmarkt”, bringt Florian Henle das Angebot auf den Punkt.
Auch Social Entrepreneurship Akademie unterstützt das Bestreben der Polarstern-Gründer, mit ihrem Unternehmen einen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung voranzutreiben. Denn Energie ist ein wertvolles Gut, mit dem jeder viel bewirken kann, aber von dem wir noch viel zu wenig wissen.

Benefiz-Party am 23. Juni „The Future We Want“
Ganz nach dem Motto „The Future We Want“ organisiert Polarstern anlässlich des Endes des großen Erdgipfels in Rio de Janeiro eine Benefiz-Party. Am 23. Juni wird gefeiert und gleichzeitig gesellschaftlichen Verantwortung wahrgenommen. Denn mit den Erlösen werden Energieprojekte im Entwicklungsland Kambodscha gefördert.

Eckdaten: 23.06.2012 im Provisorium, Lindwurmstraße 37, 80337 München, Einlass ab 19:30 Uhr, Eintritt kostenfrei

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