(openPR) Kreis Lippe/Lemgo. Andrang im Verwaltungsgebäude des Klinikums Lippe-Lemgo.
Viele Besucher kamen zum Vortrag „Tipps für MS Patienten zum Sozialrecht, aus erster Hand“ im Rahmen der MS Wochen 2012. Begeistert über den Anklang zeigten sich Prof. Peter Vieregge, Chefarzt der neurologischen Klinik und Oberarzt Dr.med. Christoph Schattenfroh. „Es freut mich besonders, dass auch so viele junge Betroffene gekommen sind. Männer wie Frauen. Das geht eben alle an“ sagt Carsten Oberhoff , Vorsitzender des MS Kompetenznetz OWL e.V., welches die Vortragsreihe initiiert hat.
Rechtsanwältin Marianne Moldenhauer als leidenschaftliche Referentin des Vortrags stellt gleich zu Beginn klar, dass es vor allem darum geht „Herr des Verfahrens“ zu bleiben. Damit meint sie zunächst Grundlegendes, wie beispielweise den Stand der Sache immer zu dokumentieren und zu verfolgen. Das kann ein Antrag an die Krankenkasse sein und das richtige Verhalten bei dessen möglicher Ablehnung. Deshalb rät sie, sich nachhaltig für die Sache einzusetzen. Selbst der gut vorbereitete Besuch beim Arzt bringt aus ihrer Sicht mehr für den Patienten.
Nach einem Streifzug durch das Sozialrecht mit erläuterten Beispielen jüngster Rechtsprechung des Bundessozialgerichtes zeigte die Juristin Wissenswertes zur Schwerbehinderung, und zur Teilhabe am Arbeitsleben beispielsweise durch Umschulung. Mehr zum Thema: ms-kompetenznetz-owl.de










