(openPR) Seit nicht allzu langer Zeit gibt es sie zu Hauf auch in Deutschland: die so genannten Independent –kurz Indie- Autoren, die ihre Bücher nicht über einen Verlag, sondern über Selbstpublishing auf den Markt werfen. Von Verlagen gerne belächelt und auch von den Lesern anfangs nicht allzu geschätzt, müssen sie sich oft gegen Vorwürfe behaupten. Angeblich wimmelt es in den Büchern der Indie-Autoren nur so vor Rechtschreib –und Grammatikfehlern, der Plot sei seicht, belanglos oder langweilig … und ohnehin leide deren Literatur oft an minderer Qualität.
Wenn man all das hört, wundert man sich, wenn man einen Blick auf die Amazon Bestsellerliste für ebooks wirft. Unter den Top 10 tummeln sich zurzeit sechs Indie-Autoren mit ihren Büchern und auch unter den Top 100 gibt es etliche, die es ohne einen Verlag im Rücken weit nach oben geschafft haben.
Ich glaube die Zeiten in denen sich Indies verstecken mussten sind endgültig vorbei. Im Gegenteil es sind die Verlage denen wohl bald die neue Konkurrenz zu schaffen machen wird. Denn nun sind es nicht mehr ebooks, die auf einfache Art und Weise angeboten werden können. Mit CreateSpace hat Amazon bereits in den USA auch den Printmarkt für Indie Autoren geöffnet. Diese Option steht nun auch in Deutschland zur Verfügung.
Es verspricht spannend zu werden auf dem deutschen Buchmarkt!
Zur Autorin:
Die Autorin Birgit Kluger veröffentlichte im Oktober 2011 im Droemer Knaur Verlag ihren Debütroman „Schau ihr in die Augen“. Seit dieser Veröffentlichung ist sie selbst als Indie-Autorin aktiv. Ihre Krimikomödie „Trau niemals einem Callboy!“ behauptet sich zurzeit auf Platz 70 der Amazon Kindle Charts.










