(openPR) "Es ist heute besser als früher, und es kann noch besser werden." In einem Interview mit der Online-Plattform Successity zeigt sich der Trend- und Zukunftsforscher optimistisch: "Wahrscheinlich brauchen wir eine echte Krise, nicht nur eine gefühlte. Ich bin sicher, die Deutschen würden das dann auch packen."
Als Vergleich zieht Matthias Horx das Beispiel Finnland heran, dessen Wirtschaft nach dem Fall des Eisernen Vorhangs einbrach. "Die Finnen haben den Ernst der Lage erkannt und ihre Gesellschaft in Richtung auf eine Wissensgesellschaft umgekrempelt. Heute gehören sie zu den europäischen Gewinnern."
Auch der in Deutschland häufig beklagten alternden Gesellschaft gewinnt Matthias Horx viel Gutes ab: "Die Alterung ist ein Geschenk des technischen und sozialen Fortschrittes. Wir sollten dankbar dafür sein, dass wir über einen verlängerten Lebenshorizont verfügen." Auch einer verlängerten Lebensarbeitzeit steht Matthias Horx grundsätzlich positiv gegenüber: "Warum sollten Menschen in der postindustriellen Gesellschaft nicht bis 70 arbeiten können? Arbeit ist Leben - und umgekehrt." Der Trendforscher setzt dabei auf eine Wirtschaft, die vor allem auf Wissen beruht.
Work-Life-Balance, das zentrale Thema der Online-Plattform Successity, hält Horx allerdings für "prinzipiell nicht lösbar". Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie lasse sich zwar durch viele Maßnahmen, zum Beispiel Ganztagsschulen und familienfreundliche Maßnahmen in den Betrieben, verbessern. Der Trendforscher kritisiert aber das in Deutschland angestrebte Idealbild berufstätiger Eltern, die sowohl in der Karriere als auch in der Kindererziehung perfekt sein sollen. "Das überfordert jeden", glaubt der Zukunftsforscher.
Im Interview mit Successity geht Matthias Horx außerdem auch auf die Themen Arbeitslosigkeit, Hartz IV, den Trend zum Selfness und die positiven Effekte einer schrumpfenden Bevölkerung ein. Das vollständige Interview mit Matthias Horx erscheint in der aktuellen Ausgabe des Successity-Magazins unter http://www.successity.de. Der Abdruck von Zitaten ist bei Angabe der Quelle Successity honorarfrei.










