(openPR) Die letzte Fahrt im Motorradbeiwagen – Motorradbestattungen bei Wiese Bestattungen
Das hannoversche Bestattungsunternehmen Wiese Bestattungen bietet eine ganz neue Art der individuellen Überführung zur letzten Ruhestätte an: eine Motorradbestattungsfahrt für waschechte Biker und begeisterte Motorradfans. Ab sofort können Särge und Urnen mit einem speziell entwickelten Motorrad mit Beiwagen zum Friedhof überführt werden.
Geschäftsführer Stefan Burmeister-Wiese hat diese außergewöhnliche Idee von Jörg Grossmann begeistert aufgenommen und eine Kooperation mit JG-Motorradbestattungen aus Usingen im Taunus initiiert und vereinbart.
"Wir möchten eingefleischten Motorradfans die Möglichkeit bieten, ihre eigene Bestattung ganz individuell zu gestalten, nämlich per Motorrad zum Friedhof. Wer ein Leben lang mit Leib und Seele Motorradfan war, für den ist diese Art der Überführung in einer speziell umgebauten Maschine etwas ganz besonderes.“
Idee und Entwicklung von Deutschlands erstem Bestattungsbeiwagen
2009 erlebte Inhaber und Gründer von JG-Motorradbestattungen, Jörg Grossmann, die Motorradbestattung eines Bikers in den USA und war tief beeindruckt. Die Bestattung war eines Bikers würdig und angemessen. Grossmann hat diese Idee nach Deutschland geholt und macht Motorradbestattungen auch hier möglich.
Zusammen mit einem Gespannbau und Jürgen Mayerle von Schöne Linie sowie in enger Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland entwickelte Grossmann einen Bestattungsbeiwagen, der den gesetzlichen Richtlinien für Bestattungsfahrzeuge in Deutschland entspricht.
Diesen Bestattungsbeiwagen ließ er europaweit patentieren. Der Prototyp wurde bereits am 17. September 2011 auf der Open House der Harley-Factory Frankfurt der Öffentlichkeit präsentiert. Das erste wurde im Oktober 2011 in Dienst genommen.
Zertifizierte Qualität
Dazu gründete Grossmann eigens die JG-Motorradbestattungen, die mit den Bestattern vor Ort eng zusammenarbeitet und alles koordiniert. Dabei wird natürlich streng nach geltenden Richtlinien und nach DIN EN 15017 (Bestattungs-Dienstleistungen und Anforderungen) gearbeitet.
Kosten einer Motorradüberführung
Eine reguläre Überführung zum Friedhof kostet bei Wiese Bestattungen in Hannover von 68 Euro bis 152 Euro, eine Fahrt mit dem Bestattungsmotorrad kostet 1.190 Euro.
Das Motorrad (eine Kawasaki) mit Beiwagen wird per Spezialanhänger von Usingen zum Beisetzungsort nach Hannover gebracht und steht dort den gesamten Tag zur Verfügung – beispielsweise für eine Erinnerungsfahrt vorbei an den Stationen des Lebens – gern auch mit einem Ehren-Konvoi der Motorradclub-Freunde.
100.000 Euro hat Grossmann, in die Entwicklung und Realisierung investiert. „Bald wird auch eine HarleyDavidson buchbar sein. Langfristig soll es zehn Maschinen geben“, so Jörg Grossmann.
Abschied Leben
Neben Wiese Bestattungen in Hannover gibt es Kooperationspartner in weiteren deutschen Großstädten. „Abschied leben auf eine ganz besondere und emotionale Art – das geht auch mit einem Harley-Konvoi hinter einem Bestattungsmotorrad. Wir unterstützen Menschen auf ihrem ganz persönlichen Weg durch ihre Trauer hindurch und helfen ihnen, Abschied zu nehmen. Dabei helfen Geborgenheit und Rituale. Dazu gehört auch eine Motorradbestattung“, so Geschäftsführer Stefan Burmeister-Wiese von Wiese Bestattungen in Hannover.












