(openPR) München, 29. Mai 2012: Die lokale Küche ist oftmals das exotischste Erlebnis einer Reise. Denn so unterschiedlich wie die Kulturen sind auch die Geschmäcker. Da kann es schon mal passieren, dass einem eine beliebte örtliche Spezialität nicht schmeckt. Doch das Sprichwort „was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht“ möchte man als toleranter und weltoffener Reisender nicht auf sich sitzen lassen und stürzt sich todesmutig ins kulinarische Abenteuer. Prost Mahlzeit, wenn einem nach dem ersten Bissen bereits der Appetit wieder vergeht. Es gibt allerdings auch landestypische Gerichte, die bloß auf dem ersten Blick zweifelhaft erscheinen, sich dann aber als wahre Delikatessen entpuppen. Cheapflug.de, das Online-Portal für die Suche nach und den Vergleich von Flugpreisen, hat die kulinarischen Angebote verschiedener Länder und Regionen unter die Lupe bzw. in den Mund genommen und sieben leckere Nationalgerichte unter http://www.cheapflug.de/reisetipps/kulinarische-abenteuer/ zusammengestellt.
Tokio – Chirashi-Sushi
http://www.cheapflug.de/flug-Tokio/
Während manche alleine bei dem Gedanken an rohen Fisch schon ein Gefühl von Übelkeit befällt, sind Sushi-Süchtige geradezu von der Rolle, wenn sie das Objekt ihrer Begierde zwischen beiden Chopsticks halten. Und wo könnte man den in Mode gekommenen Leckerbissen besser genießen als in seinem Heimatland? Doch von dem Besuch eines Running-Sushi Restaurants, wo das japanische Fischgericht auf einem rundlaufenden Fließband serviert wird, oder eines Edellokals sei dringend abzuraten. Viel günstiger und authentischer sind die kleinen Chirashi-Sushi Kneipen in den Marktstraßen Tokios. Im Einkaufsviertel neben den Bahngleisen um die Station Ueno finden sich zahlreiche dieser kleine Imbisse, die oft nur Platz für etwa 15 Personen bieten und durch eine Plastikwand mit Bildern der verschiedenen Reis- und Fisch-Menüs von der Straße abgetrennt sind. Es kostet ein bisschen Überwindung, sich zwischen die Einheimischen zu quetschen und nur per Handzeichen sein Mittagessen zu bestellen, aber die Qualität ist großartig und der Preis günstig.
Venedig – Tinten-Fisch
Bei dieser venezianischen Köstlichkeit handelt es nicht etwa um die knusprig gebackenen Tintenfischringe und auch nicht um gegrillte Tintenfischarme, wie man sie in Deutschland kennt. Nein, in der norditalienischen Stadt wird der Tintenfisch in seiner eigenen Tinte serviert. Klingt grauenvoll und sieht auch so aus. Da sich Zunge und Zähne für eine Weile verfärben, sollte man für dieses kulinarische Abenteuer eine gute Portion Humor mitbringen. Der Tipp vom Cheapflug.de-Team: Gedanken abschalten, essen und Spaß haben. Denn sieht man über die tief-schwarze Soße und die nicht sonderlich appetitliche Präsentation hinweg, bemerkt man den leckeren und würzigen Geschmack dieser Tintenfisch-Kreation.
St. Petersburg – Borschtsch
Die Rote Beete-Suppe aus Osteuropa ist nicht wirklich etwas Außergewöhnliches. Sogar im Staat New York gibt es dank der vielen russischen Einwanderer einen so genannten Borschtsch-Gürtel. Die rote Suppe, die, je nach Region, mit Roter Bete, Zwiebeln, Weißkohl, Karotten, Kartoffeln, Tomaten und Rindfleisch zubereitet wird, ist zwar nicht jedermanns Sache, aber auch nichts, was dem deutschen Magen fremd wäre. Während ihres jüngsten Trips nach St. Petersburg wurde dem Team von Cheapflug.de immer wieder eine extrem pinke Variante des Borschtsch aufgetischt. Weißlich-rosa erweckte die litauische Variante des Borschtsch den Anschein, als hätte jemand rote Plastik-Wäscheleine darin gekocht. Appetitlich sieht anders aus. Und kalt ist sie außerdem, aber köstlich.
Argentinien – Asado
Gegrilltes Fleisch - was soll daran exotisch sein, möchte man meinen. Doch weit gefehlt. Bei diesem typischen argentinischen Grillspektakel kommen nämlich nicht nur mehrere Gänge aus verschiedenen Fleischsorten auf den Tisch, sondern auch aus diversen Tierbestandteilen. Und dazu gehören Chinchulines, Tripa Gorda, Mollejas, Riñón – also Dünndarm, Dickdarmhaut, Kalbsbries und Niere. Immer noch so großen Appetit? Normalerweise gibt es zuerst Wurst und dann die diversen Innereinen, während die großen Fleischstücke auf dem Feuer garen. Es lohnt sich auf alle Fälle, jeden Gang zumindest einmal zu probieren. Einerseits, weil es zum Geschmackserlebnis dazugehört, andererseits weil durch die Soßen sowie die hohe Grillkunst der Argentinier alles gar nicht so furchtbar schmeckt, wie es zunächst den Anschein macht. Die Cheapflug.de-Empfehlung: Unbedingt genügend Platz für die Steaks lassen!
Schottland– Haggis
Haggis ist das Nationalgericht Schottlands, viel besungen, hoch gelobt, wichtiger Bestandteil großer Festlichkeiten und Hauptdarsteller vieler Geschichten und Sagen. Wer Haggis gerne einmal probieren möchte, sollte besser nicht weiterlesen, denn Haggis ist eine Delikatesse für Fleischliebhaber. Ihre Zubereitung dauert mehrere Stunden und ist schottischen Köchen zufolge nichts für Zartbesaitete. Ein Schafsmagen wird akribisch gesäubert und dann mit Leckereien wie Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt. Das Ganze wird gegart und voilà, fertig ist die schottische Fleischbombe!
Marrakesch – Tajine
Eine Tajine an sich – der Name bezeichnet sowohl ein rundes, aus gebranntem Lehm gefertigtes Schmorgefäß, als auch die darin zubereiteten Gerichte – ist kein kulinarisches Erlebnis. Das für Nordafrika typische Gericht gibt es wahrscheinlich auch in jedem marokkanischen Restaurant in Deutschland, und natürlich auch in den landestypischen Restaurants in Marrakesch. Zu einem Abenteuer, nicht nur für die Geschmacksnerven, wird es erst, wenn man eine der winzigen, steilen Treppen zwischen zwei vollgepackten Läden im belebten Souk von Marrakesch emporsteigt. Tatsächlich verstecken sich auf den Terrassen über den Dächern des Souk viele kleine „Restaurants“, wo man dann hoch über dem Gewusel am Boden die Tajine des Tages genießen kann.
Neuseeland– Hangi
Mehr ein Event als ein Mahl ist das Hangi, die traditionelle Zubereitungsart der Maoris in Neuseeland und die so entstehenden gehaltvollen Speisen mit ihrem unverkennbar leicht rauchigen Geschmack. Nach dem traditionellen Rezept buddelt man ein Loch in die Erde, legt heiße Steine hinein, wickelt Fleisch, Gemüse und andere Speisen in große Blätter, legt das Ganze auf die Steine, bedeckt es mit weiteren Blättern, schüttet alles wieder zu und lässt das Ganze dann ein paar Stunden garen. Diese alten Erdöfen sind die neuseeländische Art zu kochen. Touristen bekommen die Gerichte üblicherweise in Restaurants serviert. Mittlerweile werden sie sogar als Hangi Fertiggerichte angeboten. Doch wer in den Genuss kommt, anlässlich einer Feierlichkeit dabei zu sein, wenn das Hangi zubereitet und dann verspeist wird, sollte sich das nicht entgehen lassen – egal wie ungesund das in seinem eigenen Fett gebrutzelte Fleisch, das Erdloch und die Rauchschwaden auch aussehen mögen.
Cheapflug.de gibt übrigens nicht nur Reisetipps, sondern hilft auch zu sparen: Wer zum Beispiel von Deutschland nach Marrakesch reisen möchte, findet auf der Website Cheapflug.de den Hin- und Rückflug bereits ab 341 Euro pro Person inklusive Steuern und Gebühren.*
* Tarif über Cheapflug.de gefunden am 29. Mai 2012











