(openPR) Ländlicher Raum profitiert von gebündelter Kompetenz der Infrastruktur- und Diensteanbieter
Straelen/Saarlouis: Ein breitbandiger Zugang zum Internet ist mittlerweile ein harter Standortfaktor im Kampf um Unternehmen, aber auch im Wettbewerb der Regionen um Bürgerinnen und Bürger. In den Städten sind inzwischen fast allerorten gute bis sehr gute Anschlussmöglichkeiten vorhanden. Anders sieht das noch im ländlichen Raum aus. Hier gibt es immer noch weiße Flecken beziehungsweise Regionen, die in naher Zukunft durch neue Anwendungen im Internet unterversorgt sein werden.
Die nun unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen GasLINE und inexio setzt genau an diesem Punkt an. Durch die Bündelung des Know-hows und der Infrastrukturen soll in Zukunft der Ausbau breitbandiger Internetanschlüsse im ländlichen Raum weiter forciert werden. Dabei mietet das saarländische Telekommunikationsunternehmen inexio überregionale Glasfaserkapazitäten bei der GasLINE an und realisiert von diesen Trassen aus den dezentralen Ausbau der unterversorgten Regionen.
Ein erstes Pilotprojekt für die Zusammenarbeit ist der Breitbandausbau in Dornstetten in Baden-Württemberg. Weitere Projekte sind bereits im Planungsstadium und werden in Kürze angegangen.
Ausbau Fibre to the Curb (FTTC)
inexio hat in den letzten knapp drei Jahren mehr als 140 Ortsnetze im ländlichen Raum mit eigener Glasfaserinfrastruktur erschlossen. Bis Ende des Jahres werden es fast 200 sein. Der Ausbau erfolgt dabei in aller Regel nach dem Prinzip Fibre to the Curb (FTTC), d. h. inexio verlegt bis in die Ortsmitte Glasfaserkabel und installiert dort die eigenen DSLAMs, um ab diesem Punkt auf die vorhandene Kupferinfrastruktur aufzusetzen. Mit dieser Art des Breitbandausbaus ist vielerorts die Erschließung ohne – oder mit nur geringer - Wirtschaftlichkeitslücke möglich. Zudem sind keinerlei Arbeiten an den Hausanschlüssen der Bürgerinnen und Bürger notwendig.
„Dank der Kooperation mit GasLINE können wir jetzt auch außerhalb unseres bestehenden Backbone-Gebietes rasch an die Erschließung von Ortsnetzen gehen,“ erklärt Thorsten Klein, persönlich haftender Gesellschafter von inexio, den Vorteil der getroffenen Kooperationsvereinbarung. „Mit GasLINE haben wir einen erfahrenen und kompetenten Partner, über dessen Glasfaserinfrastruktur wir auch im ländlichen Raum Bandbreiten von bis zu 100 Mbit/s realisieren können.“
„Auch für uns als überregionaler Glasfaser-Infrastrukturanbieter bringt die neue Kooperation Vorteile,“ ergänzt Friedrich Meyer, Geschäftsführer von GasLINE. „inexio schafft es mit seinem Ausbau-Know-how in der Fläche unsere Leitungskapazitäten zur Erschließung der untersorgten Regionen mit einzubinden und bis zum Endkunden zu entwickeln. Eine klassische Win-Win-Situation, von der die Menschen in den ländlichen Gebieten zusätzlich profitieren.“













