(openPR) Die Russische Agentur für internationale Informationen "RIA Novosti" meldet, daß der geplante Verkauf von Dieselgeneratoren und Stromerzeugern in Millionenhöhe an den Irak
„auf unbestimmte Zeit „verschoben worden ist. Jedoch soll er dennoch so schnell wie möglich durchgeführt werden.
Als Begründung liegt RIA nur unbestätigte Meldungen vor, nachdem das dafür zuständige Irakische Innenministerium lediglich mitgeteilt hat, „Das die zuständige Person zur Zeit unabkömmlich ist.“
Zuständig ist wohl nach wie vor Oberst Kais Awni der dem Innenministerium in einer Sonderposition untersteht. Gerüchte über einen weiteren Attentatsversuch bei dem der Oberst verletzt worden ist werden von niemandem kommentiert.
Korrespondenten und Beobachter vor Ort berichten, daß es quasi unmöglich ist etwas dazu in Erfahrung zu bringen.
„Attentate auf Militärangehörige gehören hier zum Alltag, darüber wird nicht einmal mehr berichtet“, so Wassili Namersky und „Informationen oder der tatsächliche Aufenthaltsort von Oberst Awni sind so eine Art Staatsgeheimnis. Man weiß erst wo er war, wenn er wieder weg ist,“ so Nemersky weiter.
Beobachter bemerken jedoch ebenfalls daß die Spannungen im Irak zwischen den religiösen und politischen Parteien wieder zugenommen haben.
„Die irakische Regierung vermeidet so weit es geht solche Meldungen, da sie an einem Bild des stabilen Irak interessiert ist,“ so Nemersky ebenfalls.
Gut möglich daß der Oberst wegen der angespannten Lage vor Ort belassen wird, gilt er doch auch als wesentlicher neutraler Vermittler, der bislang ungehindert auch als Sunnit in schiitische Stadtteile fahren konnte um seiner Aufgabe nach zu gehen.
Weitergeleitet und Übersetzt von
Paulina Sorel





