(openPR) „Zöliakie- schon entdeckt?“ diese Frage steht im Fokus der Aktionswoche zum diesjährigen Welt-Zöliakie-Tag vom 12.05. bis zum 19.05. Deutschlandweit finden öffentliche Treffen und Veranstaltungen statt, die die Möglichkeit bieten, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Hauptsächlich sollen sie aber die Menschen auf die Getreideunverträglichkeit aufmerksam machen.
„Bis die Unverträglichkeit bei unserem Paul entdeckt wurde, verging extrem viel Zeit. Es hatte einfach niemand daran gedacht, auf Zöliakie zu testen.“, erzählt Monika Fischer. Auch sie setzt sich dafür ein, die Erkrankung stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken. Zwei Jahre ist die junge Mutter mit ihrem Sohn Paul von Arzt zu Arzt gerannt. Eine wahre Odyssee. Der heute Vierjährige hatte immer wieder Durchfall und einen aufgeblähten Bauch. Erst ein Apotheker gab der jungen Mutter den entscheidenden Tipp, einen einfachen Schnelltest auszuprobieren. Seit dem sie den GlutenCHECK mit ihrem Sohn gemacht hat, weiß sie: „Getreide macht meinen Sohn krank.“
Immer mehr Menschen leiden an Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Hautunreinheiten und sogar Depressionen. Schuld ist der Getreidebestandteil Gluten, der in Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Grünkern enthalten ist. Die Vielschichtigkeit der Symptome ist der Grund dafür, dass die Krankheit in vielen Fällen erst so spät entdeckt wird. Auch geht die Zöliakie (auch Sprue genannt) oft mit anderen Unverträglichkeiten einher und kann in jedem Lebensalter auftreten. Dabei ist eine Therapie nicht nur für Kinder wichtig um Entwicklungsstörungen zu vermeiden, sondern auch für Erwachsene um Folgekrankheiten wie Darmkrebs vorzubeugen.
Eigeninitiative zählt
Ein langer Diagnoseweg wie der von Paul ist kein Einzelfall– oft werden teure, zeitintensive Tests gescheut oder die Autoimmunerkrankung gar nicht erst in Erwägung gezogen. Die Zahl der Betroffenen liegt allerdings allein in Deutschland bei mehreren Hunderttausend und die Dunkelziffer ist um einiges höher. Gerade deshalb sollte jeder selbst mitdenken auf mögliche Symptome achten. Den Heimtest, der eine Zöliakie in wenigen Minuten feststellt, gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Im Anschluss wird die Diagnose ärztlich durch eine Biopsie abgesichert. Eine lebenslange, streng glutenfreie Diät gilt aktuell als einzig wirksame Therapie.
Auch dank des Engagements der deutschen Zöliakie Gesellschaft (DZG) und allen anderen Mitwirkenden der vorherigen Welt-Zöliakie-Tage sind glutenfreie Produkte mittlerweile fast überall problemlos zu bekommen. Für Informationen zu Aktionen in Ihrer Nähe wenden Sie sich an die DZG oder direkt an ihre Stadt. Informationen zur Diagnose und Therapie von Zöliakie finden Sie unter www.glutencheck.com.








