(openPR) Römische Göttinnen müssten sich heutzutage mit sit-ups abquälen, weil sie mit ihren runden Bäuchen, die seinerzeit das Zeichen für Fruchtbarkeit und Sinnlichkeit darstellten, den heutigen Schönheitsstandards nicht mehr genügen würden.
Da nur eine kleine Anzahl von Menschen den äußerlichen Schönheitsidealen ihres Zeitalters und ihrer Kultur entsprachen, entsann sich der Mensch schon vor Urzeiten auf andere Möglichkeiten, seine Attraktivität zu erhöhen und erfand den Schmuck.
Das Wort Schmuck kommt aus dem Altgermanischen und bedeutete ursprünglich „sich in etwas hineindrücken“.
Die Geschichte des Schmucks geht auf 100000 Jahre zurück – damals schmückte man sich mit Ketten aus Muscheln, später kamen dann Schneckengehäuse, Perlen, Tierzähne und Fischwirbel hinzu. Als der Mensch handwerklich geschickter wurde, verarbeitete er Kupfer und Bronze zu Metallperlen, Plättchen, Ringe und Scheiben. Desweiteren arbeitete er Tierzähne und Bernstein in die Schmuckstücke ein. Bekannt sind Schmuckstücke aus dieser Zeit als Grabbeigabe.
Die Herstellung von Schmuckstücken wurde im Laufe der Zeit immer mehr verfeinert, und mit der Verwendung von edlen Materialien bekam der Schmuck neben der rein schmückenden Bedeutung auch die Bedeutung eines Wertgegenstandes (siehe Kronjuwelen).
In unserer heutigen Zeit verwendet man Schmuck dazu, seine persönliche Attraktivität sowie seinen status quo zu unterstreichen.
Die Auswahl an Schmuckstücken ist heutzutage unglaublich groß. Verschiedene Metalle, Gold, Platin, Titan sowie Perlen sind nur eine kleine Auswahl. An Motiven sind neben Blüten, Rosen, Kreuze, Herzen und Amulette, auch Frösche oder Froschkönige, Vögel, Schmetterlingsflügel und Schneeflocken sowie Schnörkel aller Art sehr beliebt. Weitere verwendete Materialien sind Lack in verschiedenen Farben, der beliebte blaue Topas, Tigerauge, schwarzer Achat, Mondstein, Citrin, Süßwasserperlen und viele mehr.
In Bruggers Philosophischem Wörterbuch wird das Wort schön mit „beschaubar, sehenswert“ beschrieben.
Die Frage: Bin ich schön? Lässt sich am besten mit den Worten von Thomas von Aquin, italienischer Philosoph und Theologe, beantworten:“ Das Schöne ist das, was im Schauen gefällt.“
Und was gefällt, liegt immer im Auge des Betrachters.




