(openPR) Am 26.05.2012 um 22 Uhr hat der Film „Baba“ von George Inci Premiere im Kino Babylon in Berlin Mitte.
„Baba“ nimmt die vielzitierte und dennoch völlig undefinierte Worthülse „Migrationshintergrund“ Ernst. Anhand der Lebensgeschichte eines alten Musikers wird exemplarisch ein menschliches Schicksal erzählt. Seine Mutter bringt Zwillinge zur Welt. Sie weiß, dass sie nur eines der beiden Kinder ernähren kann und muss sich entscheiden.
George Inci, selbst Sohn einer Einwandererfamilie aus der Türkei, weiß wovon er erzählt. Die Thematik ist nicht weit hergeholt. Es ist die Geschichte seines eigenen Vaters. Dabei geht es Inci nicht nur um ein Einzelschicksal. „Baba“ verführt die Zuschauer mit universeller Bildsprache dazu genauer hinzusehen, indem er sie mit ihren eigenen Emotionen konfrontiert.
Der Film kommt 63 Minuten ohne Dialog aus und setzt voll auf den Ausdruck der Schauspieler und die Opulenz seiner Bilder. Gedreht wurde der Film in Berlin und in der marokkanischen Sahara.
George Inci wagte zusammen mit seiner Co-Produzentin und Schauspielkollegin, Beatrice von Moreau, den Schritt in die völlige Unabhängigkeit von Sendern und Filmförderungen. „Baba“ wurde komplett ohne Fördermittel realisiert.
Bisher war der Film auf Festivals in Portugal, Kolumbien und Südafrika zu sehen. Am 26.05.2012 um 22 Uhr feiert „Baba“ nun seine Deutschlandpremiere im Kino Babylon in Berlin Mitte in der Rosa-Luxemburg-Str. Der Eintrittspreis beträgt 5,-€
http://www.baba-film.com











