(openPR) Kleinunternehmer und Existenzgründer müssen marketingmäßig nicht auf jeder Hochzeit im Internet tanzen.
Wer das Internet erfolgreich für die Kundenakquise nutzen möchte, muß nicht zwangsläufig jede Plattform nutzen.
Das entscheidende Kriterium ist, wo die eigene Zielgruppe zu finden ist. Die Aussage vieler Experten, soviel Traffic (Besucher) wie möglich für die eigene Website zu generieren, trägt mehr zu Verwirrung und Verunsicherung bei als es nötig wäre.
Viele Kleinunternehmer, darunter auch eine große Anzahl von Existenzgründern, fragen sich, wann Sie alle sozialen Netzwerke etc. eigentlich noch bedienen sollen. Das Tagesgeschäft beanspruche schon so genug Zeit und Aufwand.
Im Zuge dessen wird gleich die Frage nach dem Nutzen nachgelegt.
Zwar werde überall im Web darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, möglichst viele Besucher auf die eigene Website zu bringen, aber bei der Fülle von Netzwerken und Portalen sei es schwer, den Überblick zu behalten und eine Präferenz zu erkennen.
In der Tat ist es so, dass sich viele Unternehmer zunehmend damit verzetteln, überall im Internet präsent zu sein. Ganz zu schweigen von dem Erfolgserlebnis, tatsächlich Kunden darüber zu akquirieren.
Die Konzentration sollte zunächst auf der eigenen Website liegen.
Warum wird die eigene Zielgruppe nur schlecht erreicht?
1. die Website ist für die eigene Zielgruppe nicht ansprechend genug,
2. es läßt sich nicht nachvollziehen, woher die Besucher eigentlich kommen.
zu Punkt 1: die eigene Unternehmenswebsite sollte so strukturiert sein, dass klar zu erkennen ist, wer mit dem eigenen Angebot angesprochen werden soll. Dazu ist es notwendig, seine Zielgruppe zu definieren und eine Kernkompetenz herauszustellen.
Wer sich zu allgemein, und somit zu breit aufstellt, z.B, mit der Aussage: ich bin Bauunternehmer und baue Häuser, wird wohl kaum Neukunden damit gewinnen. Dazu muß man wissen, dass die Internetuser meist speziell nach einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung suchen.
zu Punkt 2: hier gibt es verschiedene Tools, denen man sich bedienen kann. Der bekannteste Tool ist wohl Google Analytics, welches auch kostenlos ist. Mit Analytics lassen sich die verschiedensten Messungen genau analysieren. Wer diesen Tool nutzt, sollte darauf achten, dass er dafür die speziellen und aktuellen Datenschutzrichtlinien hinterlegt. Mittlerweile ist es notwendig, mit Google diesbezüglich einen Vertrag abzuschliessen.
Der Vorteil eines solchen Tools liegt auf der Hand. Wenn man weiß, über welche Kanäle die meisten Besucher kommen, können dementsprechend Marketingmaßnahmen ergriffen und/oder verstärkt werden.
Erst nachdem die eigene Website für das Marketing strategisch aufgebaut ist, sollte entschieden werden, welche sozialen Netzwerke und Portale genutzt werden sollen. Auch hierfür ist die eigene Zielgruppe maßgebend.
Fazit: im Internet sollte Marketing strukturiert, anhand der eigenen Zielgruppe, durchgeführt werden.











