(openPR) Rödermark, 12. August 2003 – Die aus 24 mittelständischen Speditionen bestehende Sammelgutkooperation ILS Gesellschaft für Osteuropa-Verkehre mbH („“) konnte auch im 1. Halbjahr 2003 zweistellig zulegen. Nach Mitteilung von Geschäftsführer Uwe Bierfreund erhöhte sich das Stückgutaufkommen nach Mittel- und Osteuropa (MOE) im Berichtszeitraum um 14 Prozent auf monatlich 20.000 Sendungen. Für nachhaltige Wachstumspotenziale sorgten nicht nur der seit Jahren ungebrochene deutsche MOE-Exportboom. Vor allem die zum 1. Mai 2004 anstehende EU-Erweiterung um zehn neue Mitgliedstaaten, von denen Tschechien und Polen für ILS die wichtigsten seien, führe zu einem weiteren Logistikboom.
Auch sich bereits abzeichnende industrielle Standortverlagerungen sorgten für zusätzliche Güterströme, zum Teil in Form von nicht-systematisierten Investitionsgütern. Tendenziell abnehmende Sendungsgrößen sowie der Wegfall komplizierter Verzollungen eröffneten allerdings auch anderen Stückgutsystemen sowie Paketdiensten neue Wachstumsmärkte. Große Potenziale sieht „“ laut Bierfreund in den Gebieten Bratislava, Wien, Brno und Györ sowie Ostrava-Kato-wice-Krakow.
Außerhalb der neuen EU-Außengrenze könnten Lwow-Ivanovo in der Ukraine sowie Arad-Timisoara-Oradea in Rumänien mit einem Investitions- und Wachstumsschub rechnen. Entsprechende Marktchancen nehme ILS mit Partnern in Rumänien, Bulgarien, dem gesamten ehemaligen Jugoslawien (Serbien, Montenegro, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien) wahr. Forciert würden außerdem die Aktivitäten in Russland (Moskau, Sankt Petersburg, Samara und Nizhy Novgorod), der Ukraine, Weißrussland sowie im Fullload-Bereich Kazachstan, Uzbekistan, Kirgisien und Afghanistan.
Bierfreund: „Bereits heute stellen wir fest, dass einfache Fertigungsarbeiten aus Kostengründen immer weiter ostwärts verlagert werden. Auch Lagerkapazititäten verschieben sich in diese Richtung.“ Höherwertige Produktionsprozesse hingegen würden in Tschechien, Polen und Ungarn sowie der Slowakei und Slowenien erbracht. Insbesondere Tschechien und Slowenien verfügten bereits über respektable Exporte, was zu einer zunehmenden Egalisierung der bestehenden Unpaarigkeit der Verkehrsströme führe.
Gegenwärtig gehen laut ILS zwölf Prozent der deutschen Ausfuhren in die MOE-Staaten, was deutlich mehr als in die USA ist. Der im kommenden Jahr entstehende größte Binnenmarkt der Welt führe zu einer quantitativ und qualitativ stark wachsenden Nachfrage nach Transport- und Logistikdienstleistungen. So wachse der Logistikmarkt in Mittel- und Osteuropa jährlich um durchschnittlich vierzehn Prozent, verglichen mit sechs Prozent in Westeuropa. Internationale Transporte stiegen bis 2010 voraussichtlich um 50 Prozent, gegenüber 27 Prozent im innerdeutschen Bereich. Westeuropäische Firmen hätten bei der Eroberung der neuen Märkte operative Wettbewerbsvorteile und vor allem einen besseren Kundenzugang.
Den vorherrschenden Trend zu immer höherwertigen logischen Dienstleistungen dokumentierten bei „“ ausgeklügelte Jit-Verkehre für die Automobilproduktion sowie umfangreiche Lieferungen für die zahlreichen Obi-Heimwerkermärkte in Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien und Bosnien. Neben dieser Obi-Beschaffungslogistik würden in Tschechien und der Slowakei bereits Oursourcingprojekte für die Elektronik- und Automobilindustrie durchgeführt. Der ILS-Manager: „Weitere Anfragen, von der Lagerlogistik bis zur Materialkontrolle und Inhouse-Materialbewirtschaftung häufen sich gegenwärtig. Aber auch klassiche Produkte wie Abfertigungsspedition, Zollabfertigung und Intrastat-Übernahme sind wesentliche Bestandteile unserer in- und ausländischen Servicepalette.“
Steigenden Verladeranforderungen bezüglich Datenaustausch, Statusreporting sowie Tracking & Tracing wird ILS nach eigenen Angaben durch die angelaufene Standardisierung ihrer IT-Verbindungen mit MOE-Partnern gerecht. Diese erleichtere auch die rasche Etablierung weiterer MOE-Relationen. Ab Mai 2004 wird laut Bierfreund auch die letzte Info-Meile bis zu den jeweiligen Endkunden durch Barcode-Scannung abgedeckt (ausgewählte Pilotrelationen eventuell früher). Wobei in MOE-Staaten nachholbedingt stets die neueste IT-Technik zum Einsatz komme.
Die vorhandene Kompatibilität zu Systemen der Schwestergesellschaft elix European Logistix GmbH ermögliche außerdem die Einbeziehung von Transitsendungen aus dem gesamten westeuropäischen Raum in Richtung Mittel- und Osteuropa. „Absolut wettbewerbsrelevant“ ist laut Bierfreund, dass osteuropäischen ILS-Partner immer mehr dazu übergingen, Querverkehre untereinander aufzubauen. Über dieses Netzwerk bezögen Kunden im Baltikum so beispielweise Produkte aus Ungarn oder Polen.
Auch bezüglich der Lkw-Maut hat der ILS-Manager klare Vorstellungen: Sie wird für Kunden und Partner im internationalen Hauptlauf, das heisst vom deutschen Terminal bis zur Grenze, nach Kilometern/Kilogramm separat ausgewiesen. Die Abrechnung der jeweiligen Vorläufe erfolgt gemäß BSLV-Tabelle.
www.ils-east-logistic.de
Hintergrundinformation:
Die unter dem Markennamen „“ agierende Kooperationsgemeinschaft ILS führt mit diversen Partnern vor Ort wöchentlich 180 direkte Lkw-Sammelgutverkehre nach Mittel-, Ost- und Südosteuropa durch. Nach 183.000 Sendungen im Vorjahr wurden 2002 rund 220.000 befördert. Ihre 24 auch an der Bielefelder IDS-Logistik GmbH beteiligten Gesellschafter sind bundesweit an 35 Standorten präsent und beschäftigen insgesamt etwa 9.000 Mitarbeiter.
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