(openPR) Wilfried Reuter: Zusammen aufwachen. Buddhistische Weisheit für glückliche Beziehungen, edition steinrich 2012, Hardcover, 208 Seiten, mit CD mit geleiteten Meditationen, ISBN 978-3-942085-21-2, Euro 19,90
Wilfried Reuter, Leiter des Zentrums Lotos Vihara in Berlin, Frauenarzt und Autor, hat in seinem 3. Buch bei edition steinrich das Thema „Beziehungen“ gewählt, womit nicht nur Zweierbeziehungen gemeint sind, sondern alle Beziehungen, mit denen wir in unserem Leben zu tun haben, auch die zu uns selbst.
Reuter beginnt mit der Analyse, wonach wir so eine große Sehnsucht haben, und kommt zu dem Schluss, dass es die Sehnsucht nach Verbundenheit ist, die uns umtreibt. Die Beziehung zu uns selbst ist ein wichtiger Schlüssel für gelungene Beziehungen zu anderen Menschen. Die drei unverzichtbaren Merkmale einer guten Beziehung zu uns selbst sind nach Reuter: akzeptierende Selbstbeobachtung, liebevolle Selbsteinfühlung und der bewusste Verzicht auf sofortige Einordnung und Deutung. Was das bedeutet, beschreibt der Autor im Einzelnen u. a. anhand von praktischen Beispielen und Übungen, die auf der beiliegenden CD teilweise von ihm angeleitet werden.
Weitere Bausteine stimmiger Beziehungen sind Bewusstheit, Einfühlung und Wertschätzung sowohl unseres Gegenübers als auch von uns selbst. Die Buddhalehre hat mit der Achtsamkeit ein wertvolles Werkzeug, das wir anwenden können, um zu mehr Bewusstheit, Einfühlung und Wertschätzung zu gelangen. Wie wir das tun können, erfahren wir in dem vorliegenden Buch.
Wenn wir uns mit Partnern oder Partnerinnen auf einer tiefen Herzensebene verbinden wollen, dann gehört dazu auch eine Kommunikation, die Nähe, Akzeptanz, Einfühlung und menschliche Wärme fördert. Auch dieser wichtigen Beziehungsebene ist ein Kapitel gewidmet.
Weiterhin erfahren wir, wie wir Blockaden erkennen und auflösen können, wobei es sich um Blockaden in uns selbst oder in der Beziehung handeln kann. Dazu zählen auch Eifersucht und Schuldgefühle, die jeweils in einem eigenen Kapitel vorkommen.
Wenn wir einen spirituellen Weg gehen, so heißt das nicht, auf Sexualität verzichten zu müssen, denn Sexualität ist ein natürliches Bedürfnis. Wie wir erfüllte Sexualität leben können, ohne uns oder anderen zu schaden und ohne uns darin zu verlieren, können wir hier nachlesen.
Mitunter kann es doch sinnvoll sein, sich zu trennen, aber das muss nicht in Feindschaft geschehen, sondern auch da können wir Verbundenheit und Freundschaft spüren, wobei wir in erster Linie mit uns selbst verbunden sein sollten, anstatt unser Herz aus einer Verletzung heraus zu verschließen.
In dem Buch „Zusammen aufwachen“ werden Beziehungen und ihre Schwierigkeiten aus vielen Blickwinkeln betrachtet, aber immer steht die Herzensebene im Vordergrund, wobei es vorrangig um Einfühlung, Akzeptanz, Verbindung und Wertschätzung geht. Der Alltag ist dabei unser Übungsfeld, wir üben mit uns selbst und mit anderen. Dabei wird es uns manchmal besser, manchmal weniger gut gelingen, aber auch das gehört zur Übung, dass wir uns in diesen Fällen nicht verurteilen und unser Herz verschließen.
Das Buch ist eine gelungene Synthese aus praktischer Lebensweisheit und Spiritualität.
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